- Was
- Bei der Lentikelextraktion schneidet ein Femtosekundenlaser eine hauchdünne Gewebescheibe (Lentikel) im Inneren der Hornhaut und entnimmt sie durch einen kleinen Zugang. Die Oberfläche bleibt geschlossen, es entsteht kein Flap.
- Verfahren
- Vier Systeme sind am Markt: Schwind ATOS (SmartSight), Zeiss VisuMax (ReLEx SMILE und SMILE Pro), Ziemer Z8 (CLEAR) und Johnson & Johnson ELITA (SILK). Sie unterscheiden sich in Zugangsgröße, Laserenergie und Zentrierung.
- Bei EyeLaser
- Wir arbeiten in Wien und Linz mit dem Schwind ATOS. Die Behandlung heißt dort SmartSight, mit CenTrax-Zentrierung in der Nova-Variante.
- Für wen
- Kurzsichtigkeit bis etwa –10 dpt, Hornhautverkrümmung bis 6 dpt, stabile Werte seit zwölf Monaten, ausreichende Hornhautdicke. Weitsichtigkeit korrigiert die Lentikelextraktion derzeit nicht.
- Preis
- SmartSight 2.500 € pro Auge, SmartSight Nova 3.000 € pro Auge, Fixpreis inklusive Nachsorge. Ab 48 €/Monat.
- Nächster Schritt
- Eignungstest in zwei Minuten, danach die Voruntersuchung. Erst die Messung zeigt, ob eine Lentikelextraktion für Ihre Hornhaut infrage kommt.
Die Lentikelextraktion ist ein minimalinvasives Verfahren aus der refraktiven Chirurgie. Die Korrektur des Sehfehlers wird durch die Änderung der Hornhautkrümmung erreicht. Für den Eingriff wird ein Femtosekundenlaser eingesetzt. Dieser gibt extrem kurze Lichtimpulse ab. Dadurch wird in der Hornhaut ein linsenförmiges Stück Gewebe gebildet, das auch Lentikel genannt wird.
Der Laser setzt einen winzigen Schnitt, durch den das Lentikel dann entfernt werden kann. Ohne das Lentikel entsteht nicht mehr der Brechungsfehler, der vorher zur Fehlsichtigkeit geführt hat. Der Eingriff ist durch örtliche Betäubung schmerzfrei und die Sehkraft verbessert sich schon unmittelbar nach der Behandlung merklich. Im Optimalfall kann nach der Lentikelextraktion vollständig auf Brille oder Kontaktlinsen verzichtet werden.









