Grauer Star in Wien

Spezialpraxis in Wien Innere Stadt, nahe dem Stephansdom.

Wir bieten moderne mikrochirurgische Verfahren und individuell angepasste Premiumlinsen, damit Sie das Leben wieder klar, kontrastreich und farbecht genießen können. Viele Patientinnen und Patienten reisen aus ganz Österreich zu uns an.

Grundlagen

Was ist der Graue Star (Katarakt)?

Nahaufnahme eines Auges mit gemusterter Iris

Die Augenlinse ist normalerweise klar und flexibel. Sie bündelt das Licht so, dass es präzise auf die Netzhaut fällt.

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Eiweißstrukturen der Linse. Sie verklumpen, die Linse trübt sich, das Licht wird gestreut. Das Bild auf der Netzhaut verschwimmt.

iUnscharfes Sehen: die Schärfe lässt allmählich nach.
iEingeschränkter Kontrast — Farben und Abstufungen wirken flauer.
iErhöhte Blendung — Lichtquellen strahlen stärker aus.
Keine Krankheit, sondern eine natürliche Altersveränderung. Behoben werden kann sie ausschließlich operativ, indem die getrübte Linse ersetzt wird.

Was sind die Ursachen für den Grauen Star?

In den allermeisten Fällen ist es schlicht das Alter: Ab etwa 60 Jahren zeigt nahezu jeder Mensch erste Linsentrübungen. Daneben gibt es Faktoren, die den Prozess beschleunigen:

  • Diabetes mellitus: erhöhter Blutzucker verändert den Stoffwechsel der Linse
  • UV-Strahlung über Jahrzehnte ohne ausreichenden Sonnenschutz
  • Rauchen
  • Kortison, über längere Zeit eingenommen
  • Verletzungen oder Entzündungen des Auges
  • Ausgeprägte Kurzsichtigkeit ab etwa −6 Dioptrien
  • Seltener angeboren oder in den ersten Lebensjahren entstanden

Vorbeugen lässt sich nur begrenzt: Sonnenschutz, Rauchverzicht und ein gut eingestellter Blutzucker verzögern den Verlauf — aufhalten können sie ihn nicht.

Symptome

Was sind die typischen Symptome des Grauen Stars?

Katarakt-Behandlung
iVerschwommenes oder milchiges Sehen: als blicke man durch Nebel oder eine matte Glasscheibe.
iFarbveränderungen — Farben erscheinen gelblicher oder grauer.
iErhöhte Blendempfindlichkeit: besonders beim Autofahren bei Dunkelheit oder Sonne.
iDoppelbilder auf einem Auge: auch bei geschlossenem zweiten Auge.
iLichthöfe um Lichtquellen — Straßenlaternen und Scheinwerfer bekommen einen Ring.

Diese Veränderungen kommen schleichend. Viele bemerken sie erst, wenn der Alltag darunter leidet.

Welche Formen des Grauen Stars gibt es?

Die Einteilung richtet sich danach, wo in der Linse die Trübung sitzt; davon hängt ab, welche Beschwerden zuerst auftreten:

  • Kernkatarakt: die Trübung sitzt im Linsenkern. Sie schreitet langsam voran, die Fernsicht lässt zuerst nach. Vorübergehend gelingt das Lesen ohne Brille sogar besser.
  • Rindenkatarakt: speichenförmige Trübungen wandern von außen nach innen. Führendes Symptom ist die Blendung.
  • Hintere subkapsuläre Katarakt: direkt vor der hinteren Linsenkapsel gelegen. Sie schreitet am schnellsten voran und stört Lesen und Sehen bei hellem Licht früh.

Welche Form vorliegt, zeigt die Untersuchung an der Spaltlampe. Sie beeinflusst auch, wie dringlich die Operation ist.

Wann ist eine Grauer-Star-Operation nötig?

Der Graue Star ist keine Erkrankung, die man „rechtzeitig“ operieren muss, um Schaden abzuwenden. Er schreitet langsam voran, und die Linse nimmt keinen Schaden, wenn man wartet. Den Zeitpunkt bestimmen deshalb Sie, nicht die Messung.

Der ehrliche Maßstab ist Ihr Alltag: Wann fangen Sie an, Dinge zu lassen, die Sie gern täten?

Anlass für eine Operation
Nachtfahrten werden unangenehm. Gegenlicht blendet, Straßenlaternen bekommen Höfe. Das ist der häufigste Grund, aus dem Patienten zu uns kommen.
Farben wirken stumpf. Viele merken es erst nach der Operation des ersten Auges — im Seitenvergleich wird der Unterschied schlagartig sichtbar.
Die Brille hilft nicht mehr richtig. Neue Gläser bringen nur kurz Besserung, weil nicht das Auge die Stärke ändert, sondern die Linse trüber wird.
Lesen ermüdet schneller, besonders bei schwachem Licht.
Wann wir zum Abwarten raten
iWenn die Trübung im Alltag nicht stört. Eine Operation, die niemand braucht, ist auch bei geringem Risiko keine gute Operation.
iWenn eine Netzhaut- oder Sehnerverkrankung das Ergebnis begrenzen würde. Dann sagen wir Ihnen vorher, welche Sehschärfe realistisch bleibt, und nicht erst danach.

Umgekehrt gibt es keinen Grund, zu lange zu warten: Eine sehr weit fortgeschrittene, harte Linse macht den Eingriff technisch aufwendiger. Der bequemste Zeitpunkt liegt dort, wo Sie den Unterschied merken, nicht erst, wenn Sie kaum noch sehen.

Der Eingriff

Wie läuft die Grauer-Star-Operation ab?

Der weltweit häufigste chirurgische Eingriff, und einer der sichersten der modernen Medizin.

10–20 Minuten pro Auge: ambulant und völlig schmerzfrei unter Tropfanästhesie.
Erfolgsrate über 97 %: die getrübte Linse wird durch eine klare Kunstlinse ersetzt.
Mikrochirurgische Präzisionssysteme der neuesten Generation, für höchste Sicherheit und optimale Sehqualität.
Jetzt Eignung prüfen: Vereinbaren Sie Ihre unverbindliche Voruntersuchung in unserer Praxis in Wien Innere Stadt.

Ablauf der Operation

Vorbereitung

Ihr Auge wird mit speziellen Tropfen lokal betäubt.
Auf Wunsch können Sie zusätzlich ein leichtes Beruhigungsmittel (Dämmerschlaf) erhalten.

Zugang

Über einen winzigen, selbstheilenden Schnitt am Rand der Hornhaut wird der Zugang zur Linse geschaffen.

Entfernung der getrübten Linse

 

Die Linse wird mithilfe fein dosierter Ultraschallenergie (Phakoemulsifikation) schonend zerkleinert und abgesaugt.

Einsetzen der Kunstlinse

Eine klare, faltbare Kunstlinse wird in den natürlichen Linsenkapselsack eingesetzt. Sie entfaltet sich sofort und übernimmt dauerhaft die Funktion der natürlichen Linse.

Preise & Leistungen

Was kostet die Grauer-Star-Operation in Wien?

Transparent und verbindlich. Ein Preis, jede Linse, keine versteckten Kosten.

FIXPREIS · JEDE LINSE

Katarakt-Operation inklusive Linse
3.500 € pro Auge
Ob monofokal, monofokal-plus, torisch, EDOF oder multifokal. Der Preis ist derselbe. Welche Linse in Ihr Auge kommt, entscheidet die Messung, nicht Ihr Budget. Ab 68 €/Monat.
Im Fixpreis inbegriffen
Sorglos-Paket nach der Behandlung — Ihre Augentropfen für den Start bekommen Sie direkt von uns mit.
Diagnostik, IOL-Berechnung und Linsenauswahl — Sie zahlen den klinischen Ablauf, nicht das Linsenmodell
Die Operation durch einen erfahrenen Facharzt, ambulant in Tropfanästhesie
Strukturierte Nachkontrollen nach unserem Qualitätssicherungs-Schema
24/7-Notfall-Erreichbarkeit — Sie erhalten die persönliche Mobilnummer des Chirurgen
In Österreich steuerlich absetzbar: als außergewöhnliche Belastung
Kostenbestandteile einer Katarakt-Operation bei EyeLaser Wien, Stand 2026.
Leistung Betrag
Kostenloser Eignungstest (15 Min.) 0 €
Katarakt-Operation inklusive Linse, pro Auge: jede Linsenart 3.500 €
Femtosekundenlaser (FLACS), optional 1.000 €
iIm Kassenspital übernimmt die ÖGK die Operation mit einer monofokalen Standardlinse; dort allerdings ohne freie Arztwahl. Bei uns sind Sie Privatpatientin oder Privatpatient und zahlen einen Gesamtpreis; auf eine Kassenleistung wird nichts aufgezahlt.

Ihre Heilung

Wie verläuft die Heilung nach der Grauer-Star-Operation?

Realistische Richtwerte aus der Praxis — Ihr persönlicher Verlauf wird bei den Nachkontrollen eng begleitet.

OP-TagSie gehen nach etwa zwei Stunden nach Hause. Das Auge ist lichtempfindlich, die Sicht oft schon klarer als vorher, aber noch nicht scharf. Nicht selbst Auto fahren.
Tag 1Nachkontrolle in der Klinik. Die meisten sehen bereits alltagstauglich und bemerken, wie viel farbiger die Welt geworden ist.
Woche 1Nicht am Auge reiben, keine schweren Lasten heben, kein Schwimmbad und keine Sauna. Tropfen nach Schema. Das Startpaket bekommen Sie von uns mit.
Woche 2–4Die Sehschärfe stabilisiert sich. Jetzt wird das zweite Auge operiert, falls beide betroffen sind. Eine eventuell nötige Brille wird erst danach angepasst.
Monat 2–3Bei Multifokal- oder EDOF-Linsen läuft die Neuroadaptation: Das Gehirn lernt, die Schärfeebenen zu nutzen. Lichtringe bei Nacht treten in den Hintergrund.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Meist wenige Tage nach dem Eingriff, sobald die Sehschärfe die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Wir bestätigen das bei der Nachkontrolle. Bis dahin gilt: lieber jemanden fahren lassen.

Kann der Graue Star zurückkommen?

Nein. Die Kunstlinse trübt nicht ein. Ein Katarakt kann nicht erneut entstehen. Was Monate bis Jahre später auftreten kann, ist ein Nachstar: eine Trübung der verbliebenen Linsenkapsel. Er ist harmlos und wird in wenigen Minuten schmerzfrei mit dem YAG-Laser behandelt.

Kann man den Grauen Star lasern?

Nein, und wer Ihnen das anbietet, meint etwas anderes. Beim Grauen Star ist die Linse im Auge getrübt. Ein Laser, der die Hornhaut formt, ändert daran nichts: Die Trübung sitzt dahinter. Die einzige wirksame Behandlung ist der Austausch der Linse.

Die Verwirrung hat einen Grund. Bei der Operation kommt sehr wohl ein Laser zum Einsatz — der Femtosekundenlaser setzt den Schnitt und eröffnet die Linsenkapsel. Das ist ein Schritt innerhalb der Operation, kein Ersatz für sie. Und wer vor der Diagnose beim Augenlasern war, hört manchmal: „Der Graue Star kommt später trotzdem.“ Das stimmt — Augenlasern verhindert ihn nicht.

Umgekehrt gilt: Wer die Linse ohnehin tauschen lässt, ist den Grauen Star für immer los. Eine Kunstlinse kann sich nicht trüben.

Gibt es eine Altersgrenze für die Grauer-Star-Operation?

Nach oben nicht. Wir operieren regelmäßig Menschen jenseits der 85, und das älteste Auge, das bei uns eine neue Linse bekommen hat, war 94 Jahre alt. Entscheidend ist nicht das Geburtsjahr, sondern ob das Auge sonst gesund ist und ob Sie die zwanzig Minuten ruhig liegen können.

Der Eingriff findet in Tropfanästhesie statt, keine Vollnarkose, keine Spritze hinters Auge. Genau das macht ihn auch für Hochbetagte und für Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen gut verträglich. Blutverdünner müssen in aller Regel nicht abgesetzt werden.

Nach unten setzt die Natur die Grenze: Ein Grauer Star vor dem 50. Lebensjahr ist selten und hat dann meist eine Ursache — Diabetes, eine längere Kortisonbehandlung, eine Augenverletzung. Auch dann wird operiert, sobald die Trübung stört.

Wann wir zum Abwarten raten
iSolange Sie im Alltag zurechtkommen. Der Graue Star wird nicht gefährlich, wenn man ihn liegen lässt. Er nimmt nur langsam die Sicht.
Sobald Autofahren, Lesen oder Gesichter-Erkennen leiden, ist der Zeitpunkt da. Warten bringt keinen Vorteil — im Gegenteil: Eine sehr harte, weit fortgeschrittene Linse ist technisch aufwendiger zu entfernen.

Ist die Grauer-Star-Operation schmerzhaft?

Nein. Das Auge wird mit Augentropfen betäubt, Sie bleiben wach und ansprechbar. Die meisten Patienten beschreiben hinterher ein Druckgefühl und helles Licht — mehr nicht.

In den ersten Stunden danach kann sich das Auge trocken oder sandig anfühlen. Das ist normal und vergeht meist noch am selben Tag. Schmerzmittel sind in aller Regel nicht nötig; wenn doch, genügt ein handelsübliches Präparat.

Ein Hinweis, der wichtiger ist als die Frage nach dem Schmerz: Starke, zunehmende Schmerzen in den Tagen nach der Operation sind nicht normal. Dann rufen Sie uns bitte an, statt abzuwarten.

Wie lange dauert die Grauer-Star-Operation?

Der Eingriff selbst dauert etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten pro Auge. Was dabei genau geschieht, ist Schritt für Schritt unter Was ist eine Graue-Star-Operation? beschrieben. Im Haus sind Sie deutlich länger — mit Vorbereitung, Erweiterung der Pupille und der Ruhezeit danach rechnen Sie mit rund zwei bis drei Stunden.

Zeitlicher Ablauf des Behandlungstages, EyeLaser Wien, Stand 2026.
Schritt Dauer
Ankommen, letzte Kontrolle etwa 30 Minuten
Pupille weittropfen 30 bis 45 Minuten
Die Operation 15 bis 20 Minuten
Ausruhen, Verband, Besprechung etwa 45 Minuten
Kontrolle am Folgetag etwa 20 Minuten

Beide Augen werden nicht am selben Tag operiert. Zwischen den Eingriffen liegen üblicherweise ein bis zwei Wochen, damit sich das erste Auge stabilisiert und wir das Ergebnis in die Berechnung des zweiten einfließen lassen können.

Warum sehe ich Wochen nach der Operation wieder unscharf?

Wenn die Sicht nach anfangs guter Erholung erneut trüb wird — oft nach Monaten, manchmal nach Jahren —, steckt fast immer der Nachstar dahinter. Er ist kein Rückfall und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen ist.

Bei der Operation bleibt die hauchdünne Kapsel, in der die eigene Linse saß, im Auge. Sie hält die Kunstlinse an ihrem Platz. Diese Kapsel kann mit der Zeit eintrüben. Betroffen ist etwa jedes fünfte Auge.

Die Behandlung dauert wenige Minuten und tut nicht weh. Mit einem YAG-Laser wird ein kleines Fenster in die Kapsel gesetzt, ambulant, ohne Schnitt. Danach ist die Sicht wieder klar, und der Nachstar kommt nicht zurück.

Tritt die Unschärfe dagegen schon in den ersten Wochen auf, hat sie meist andere Gründe: ein trockenes Auge, eine noch nicht ausgeheilte Schwellung oder eine Brillenstärke, die sich noch einpendelt. Auch das gehört angesehen — bitte melden Sie sich, statt es auszusitzen.

Woran erkenne ich eine gute Klinik für die Grauer-Star-Operation?

Die Operation gilt als Routine, und das ist sie auch. Unterschiede gibt es trotzdem — nur nicht dort, wo die meisten sie suchen.

Wer misst, und wie oft? Die Stärke der Kunstlinse wird vor der Operation berechnet. Diese Messung entscheidet über Ihr Ergebnis mehr als jedes Gerät im Operationssaal. Fragen Sie, wie viele Messungen gemacht werden und ob der Operateur sie selbst ansieht.
Operiert dieselbe Person, die berät? In größeren Häusern ist das oft nicht so. Bei uns schon.
Hängt die Linsenempfehlung am Preis? Wenn die Trifokallinse mehr kostet als die Monofokallinse, hat der Rat dazu einen wirtschaftlichen Beiklang (die einzelnen Posten stehen unter Was kostet eine Graue-Star-Operation?). Bei uns kostet jede Linse 3.500 € pro Auge: damit fällt dieser Grund weg.
Was passiert, wenn etwas nicht passt? Fragen Sie, wer die Nachkontrollen macht und was eine Nachkorrektur kostet. Die Antwort sagt mehr über eine Klinik als jede Auszeichnung.

Die Voruntersuchung ist der Termin, an dem sich das alles klären lässt, auch dann, wenn Sie sich danach für ein anderes Haus entscheiden.

Transparenz

Ist die Grauer-Star-Operation sicher?

Femto-LASIK Behandlung

Die Katarakt-Operation ist ein äußerst sicherer Eingriff. Komplikationen sind selten. Wir sprechen sie trotzdem offen an.

Häufig, aber vorübergehend
iTrockenheitsgefühl oder leichtes Brennen in den ersten Tagen.
iLichtempfindlichkeit oder Halos um Lichtquellen.
iLeichte Schwellung der Hornhaut: bildet sich nach einigen Tagen zurück.
iNachstar: eine Trübung der Linsenkapsel, schmerzfrei mit dem YAG-Laser behandelbar.
Premium-Linsen (Phake ICL)
Sehr selten (unter 1 %)
iInfektion (Endophthalmitis) — unter 0,05 %.
iSchwellung der Netzhautmitte (Makulaödem).
iNetzhautablösung.
iVorübergehender Anstieg des Augeninnendrucks.
Ihr Sicherheitsnetz: Alle Eingriffe erfolgen unter strengsten Steril- und Qualitätsstandards gemäß den Richtlinien der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG).

Premiumlinsen

Werde ich nach der Operation ohne Brille sehen?

Die Operation ist zugleich die Gelegenheit, bestehende Fehlsichtigkeiten mit zu korrigieren.

Premiumlinsen für Ihre individuellen Sehbedürfnisse

Die Operation ist zugleich eine hervorragende Gelegenheit, bestehende Fehlsichtigkeiten zu korrigieren.

Vergleich: Beschreibung · Vorteile
Linsentyp Beschreibung Vorteile
Asphärische Monofokallinse Scharfes Sehen in einer Entfernung (meist Ferne) Maximale Kontrastschärfe, keine Lichtphänomene
Torische Linse Korrigiert Hornhautverkrümmung Scharfes Sehen ohne Brille in der Ferne
EDOF-Linse (Extended Depth of Focus) Erweiterte Tiefenschärfe (Ferne + Zwischenbereich) Ideal für Alltag und PC-Arbeit
Multifokale / Trifokale Linse Sehen in Ferne, Nähe und Zwischenbereich Maximale Brillenunabhängigkeit

Alle Linsentypen kosten bei uns gleich viel: 3.500 € pro Auge. Deshalb entscheidet allein die Messung, welche Linse in Ihr Auge kommt, nicht der Preis.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Jemand wünscht sich ausdrücklich eine Multifokal- oder EDOF-Linse. Die Diagnostik zeigt jedoch eine Alpha-Distanz von 0,6 mm. Die Abweichung zwischen optischer Achse und Pupillenmitte. Bei diesem Wert ist das Auge für eine Multifokallinse nicht geeignet, weil Blendung und Lichthöfe zu wahrscheinlich werden. Dann implantieren wir stattdessen eine torische Monofokal-Plus-Linse. Diese Entscheidung kostet Sie keinen Cent mehr und keinen Cent weniger.

Weil bei uns kein Linsenmodell teurer ist als das andere, gibt es auch keinen wirtschaftlichen Anreiz, Ihnen eine bestimmte Linse zu empfehlen.

Was gibt Ihnen die Kataraktchirurgie im Alltag zurück?

Stellen Sie durch diese hochpräzise Behandlung Ihre Sehkraft wieder her und lesen Sie wieder ganz ohne Brille.

Begleitperson nach der Katarakt-Operation
Erfahrungen

Was unsere Patientinnen und Patienten berichten

„Ich sehe wieder jede Farbe klar: ohne Brille! Bereits zwei Tage nach der Operation konnte ich ohne Brille Zeitung lesen.“
— H. M., 68 Jahre, Niederösterreich
„Der Eingriff war völlig schmerzfrei. Ich hatte große Angst, aber die Tropfanästhesie war so sanft, dass ich nichts gespürt habe.“
— A. R., 72 Jahre, Wien
„Mit Premiumlinsen neue Lebensqualität. Kein Brillenwechsel mehr, kein Nebel. Das ist Freiheit pur!“
— K. S., 65 Jahre
Dr Victor Derhartunian
Ihre Vorteile

Warum EyeLaser Wien

Standort in Wien Innere Stadt: nahe dem Stephansdom, öffentlich bestens erreichbar.
Modernste mikrochirurgische Technologie der neuesten Generation.
Ambulante, schmerzfreie Operation — Sie gehen am selben Tag nach Hause.
Individuell angepasste Premiumlinsen: abgestimmt auf Ihren Alltag.
Persönliche Nachsorge durch erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte.
Patientinnen und Patienten aus ganz Österreich vertrauen uns ihre Augen an.
Erfahrung, die Sie messen können: Die kumulierte Katarakt- und Linsenchirurgie-Erfahrung des Teams um Dr. Jirak, Prof. Leydolt und Dr. Kneifl · über 25.000 Laser-Eingriffe durch Dr. Derhartunian · seit 2012 in Wien · Erfolgsrate über 97 %.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Grauer Star (Katarakt)

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Katarakt-Operation?

Der optimale Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Seheinschränkung Ihren Alltag spürbar beeinträchtigt – etwa beim Lesen, Autofahren bei Nacht oder beim Erkennen von Gesichtern. Es gilt die Faustregel: Je früher die Operation erfolgt, desto schonender und sicherer ist der Eingriff, da der Kern der Linse noch weicher ist. Warten Sie nicht zu lange, um Ihre Lebensqualität zu erhalten.

Wie schnell verbessert sich das Sehvermögen nach der Operation?

Die meisten Patient:innen bemerken bereits am Folgetag nach der Operation eine deutliche Aufhellung und Schärfeverbesserung des Sehvermögens. Nach ungefähr einer Woche ist das Sehen meist stabilisiert, und man kann wieder den gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Die endgültige Sehschärfe und die volle Anpassung des Auges werden in der Regel nach 4–6 Wochen erreicht.

Ist die Operation wirklich schmerzfrei?

Ja, die Katarakt-Operation ist dank moderner Technik und lokaler Betäubung völlig schmerzfrei. Durch eine hochentwickelte Tropfanästhesie wird das Auge für den gesamten Eingriff schmerzunempfindlich gemacht, sodass Sie keine Schmerzen spüren. Auf Ihren Wunsch hin kann zusätzlich ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden, um etwaige Nervosität zu lindern.

Wie läuft die Operation genau ab?

Vor der Operation: In der Voruntersuchung vermessen wir Ihr Auge vollständig, damit die Stärke der Kunstlinse exakt berechnet werden kann. Dabei wird die Pupille medikamentös erweitert — danach dürfen Sie etwa drei Stunden lang nicht selbst Auto fahren. Lassen Sie sich am besten abholen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, bringen Sie bitte einen Befundbericht Ihrer Hausärztin oder Ihres Hausarztes mit.

Am Tag des Eingriffs frühstücken Sie normal und nehmen Ihre Medikamente wie gewohnt ein. Verzichten Sie bitte auf Make-up, Gesichtscreme und Parfum.

Die Betäubung erfolgt in aller Regel allein mit Augentropfen. Eine Spritze oder gar eine Vollnarkose ist nur in Ausnahmefällen nötig.

Der Eingriff selbst: Nach der gründlichen Betäubung des Auges wird ein winziger Schnitt in die Hornhaut gesetzt, der nur ca. 2–3 Millimeter groß ist. Durch diesen Zugang wird die getrübte Linse mithilfe fein dosierter Ultraschallenergie (Phakoemulsifikation) sanft entfernt und anschließend eine klare Kunstlinse implantiert. Der kleine Hornhautschnitt ist selbstversiegelnd und schließt sich eigenständig, weshalb keine Naht erforderlich ist.

Die zusammengerollte Kunstlinse wird durch denselben kleinen Schnitt eingeführt und entfaltet sich im Kapselsack — jener natürlichen Hülle, die zuvor Ihre eigene Linse umschlossen hat. Dort bleibt sie dauerhaft genau an der Stelle, an der auch die körpereigene Linse saß. Der Eingriff dauert pro Auge etwa 15 bis 20 Minuten.

Welche Risiken bestehen bei der Katarakt-Operation?

Die Katarakt-Operation gilt als einer der sichersten Eingriffe überhaupt, und schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. Normale und vorübergehende leichte Nebenwirkungen, wie ein Gefühl der Trockenheit, leichtes Jucken oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, klingen meist rasch wieder ab. Das Risiko einer schwerwiegenden Infektion liegt bei weniger als 0,05 % und wird durch strenge Hygienevorschriften minimiert.

Was ist ein Nachstar?

Ein Nachstar ist keine Rückkehr des Grauen Stars, sondern eine harmlose, aber lästige Eintrübung der feinen Kapsel, in welche die Kunstlinse eingesetzt wurde. Dieses Phänomen kann Monate oder sogar Jahre nach dem ursprünglichen Eingriff auftreten und führt zu einer erneuten Sehverschlechterung. Die Behandlung erfolgt schnell, schmerzfrei und ambulant mithilfe eines kurzen YAG-Lasereingriffs.

Wie lange dauert die Heilung insgesamt?

Die Heilung des Auges verläuft in verschiedenen Etappen, wobei die erste deutliche Verbesserung des Sehens meist schon am Folgetag eintritt. Nach etwa 1–2 Wochen ist das Auge weitgehend stabilisiert und die meisten Einschränkungen fallen weg. Das endgültige, bestmögliche Sehergebnis wird nach ungefähr 4–6 Wochen erzielt, wenn sich das Auge vollständig regeneriert hat.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Sie dürfen erst nach der ausdrücklichen Freigabe durch Ihren behandelnden Facharzt oder Ihre Fachärztin wieder Auto fahren. Diese Freigabe erfolgt, sobald die operierte Sehschärfe den gesetzlichen Anforderungen entspricht und das Sehen stabil ist. In der Regel ist dies bei den meisten Patient:innen bereits nach wenigen Tagen möglich.

Wie lange sollte ich mich nach der Operation schonen?

In der ersten Woche nach dem Eingriff sollten Sie körperliche Anstrengungen, das Heben schwerer Lasten, Schwimmen, Sauna oder das Reiben am operierten Auge unbedingt vermeiden. Einfache Tätigkeiten wie Bildschirmarbeit oder Lesen sind jedoch meist schon nach 1–2 Tagen wieder erlaubt. Halten Sie sich exakt an die Anweisungen Ihres Arztes, um eine optimale Heilung zu gewährleisten.

Wie verläuft die Nachsorge?

Zur Nachsorge erhalten Sie einen detaillierten Tropfenplan mit entzündungshemmenden und antibiotischen Augentropfen, die regelmäßig angewendet werden müssen, um Infektionen vorzubeugen. Die obligatorischen Kontrollen beim Augenarzt oder der Augenärztin finden am nächsten Tag, nach einer Woche und abschließend nach etwa einem Monat statt. Diese Termine sind entscheidend, um den Heilungsverlauf zu überwachen.

Kann man den Grauen Star ohne Operation behandeln?

Nein, eine erfolgreiche Behandlung des Grauen Stars ohne Operation ist derzeit nicht möglich, da es keine Medikamente oder Tropfen gibt, welche die Eintrübung der Linse rückgängig machen könnten. Die einzige Methode, um dauerhaft und sicher wieder eine klare Sicht zu erlangen, ist der Austausch der getrübten körpereigenen Linse gegen eine klare Kunstlinse. Warten Sie daher nicht zu lange mit dem Eingriff.

Auch der häufig gesuchte Begriff „Grauen Star lasern“ ist medizinisch irreführend: Eine getrübte Linse lässt sich nicht weglasern wie eine Fehlsichtigkeit an der Hornhaut. Wenn im Zusammenhang mit dem Grauen Star von Laser die Rede ist, ist der Femtosekundenlaser gemeint. Er übernimmt bei der Operation einzelne Schritte. Das Eröffnen der Linsenkapsel und das Vorzerkleinern der getrübten Linse, und arbeitet dabei präziser als die Hand. Entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt wird die trübe Linse aber in jedem Fall.

Wie lange hält die neue Kunstlinse?

Die moderne Intraokularlinse hält nach dem Einsetzen ein Leben lang und muss nicht erneut ausgetauscht werden. Diese Linsen bestehen aus hochreinem, biokompatiblem Material, das vom Körper sehr gut vertragen wird und sich im Auge weder verändert noch nachträglich eintrübt. Nach der Operation können Sie sich also auf eine dauerhaft klare Sicht verlassen.

Welche Linsenarten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Intraokularlinsen, die sich in ihrer optischen Funktion unterscheiden und individuell ausgewählt werden. Dazu zählen die Standard-Monofokallinsen, torische Linsen zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), EDOF-Linsen für erweiterte Schärfentiefe und die Multifokallinsen (auch Trifokallinsen genannt) für scharfes Sehen in der Ferne, Nähe und im Zwischenbereich. Die Wahl richtet sich nach Ihren persönlichen Sehanforderungen und Aktivitäten.

Kann man gleichzeitig Kurz- oder Weitsichtigkeit korrigieren?

Ja, das ist einer der großen Vorteile der Katarakt-Operation, da gleichzeitig bestehende Fehlsichtigkeiten korrigiert werden können. Durch die sorgfältige Auswahl und Implantation einer geeigneten Premiumlinse lassen sich Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, die Alterssichtigkeit und eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) in einem Schritt korrigieren. Dies kann dazu führen, dass Sie nach der Operation deutlich weniger oder gar keine Sehhilfe mehr benötigen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Im Kassenspital ja: Die Katarakt-Operation mit einer monofokalen Standardlinse ist eine Leistung der österreichischen Krankenkassen, weil der Graue Star eine behandlungsbedürftige Erkrankung ist. Sie haben dort allerdings keine freie Arztwahl. Es operiert das diensthabende Team.

Bei EyeLaser sind Sie Privatpatientin oder Privatpatient. Sie zahlen einen Gesamtpreis von 3.500 € pro Auge, in dem die Linse bereits enthalten ist. Es wird also nichts auf eine Kassenleistung „aufgezahlt“. Dieses Modell gibt es in Österreich in der Privatordination nicht. Als Wahlarztleistung erstattet Ihnen Ihre Kasse auf Antrag 80 % des jeweiligen Kassentarifs, nicht 80 % unserer Rechnung.

Wie hoch sind die Gesamtkosten mit Premiumlinsen?

3.500 € pro Auge — unabhängig von der Linsenart. Ob eine asphärische Monofokallinse, eine Monofokal-Plus-, eine torische, eine EDOF- oder eine multifokale Linse implantiert wird, ändert am Preis nichts.

Der Grund: Sie bezahlen bei uns nicht die Linse, sondern den gesamten klinischen Ablauf. Die Diagnostik, die Berechnung und Auswahl der Linse, die Operation und die Nachsorge. Weil die Linsenwahl den Preis nicht verändert, wird sie ausschließlich medizinisch getroffen. Optional kommt der Femtosekundenlaser hinzu (1.000 €).

Ist die Operation auch bei älteren Patient:innen möglich?

Ja, die Katarakt-Operation ist ein äußerst schonender und sicherer Eingriff, der routinemäßig auch bei sehr betagten Patient:innen über 80 oder 90 Jahren durchgeführt wird. Aufgrund der geringen Belastung und der Durchführung in örtlicher Betäubung ist das Risiko für ältere Menschen minimal. Das Ziel ist immer die Erhaltung der Selbstständigkeit und Lebensqualität.

Gibt es Alternativen zur Operation?

Nein, für die dauerhafte und effektive Beseitigung des Grauen Stars (Katarakt) gibt es keine anderen Behandlungsalternativen als die Operation. Weder Augentropfen noch Medikamente können die Trübung der Linse auflösen. Nur die operative Entfernung der getrübten Linse und der Austausch gegen eine klare Kunstlinse führen zu einer nachhaltigen Wiederherstellung des klaren Sehvermögens.

Was ist der Unterschied zwischen Grauem und Grünem Star?

Der Graue Star (Katarakt) beschreibt die Eintrübung der Augenlinse, die zu einem unscharfen, milchigen oder nebeligen Sehen führt und meist operativ behandelt wird. Im Gegensatz dazu ist der Grüne Star (Glaukom) eine ernsthafte Erkrankung, bei der es durch einen erhöhten Augeninnendruck zu einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs kommt, was ohne Behandlung zu Gesichtsfeldausfällen führen kann.

Wann kann ich wieder Sport treiben?

Leichte körperliche Bewegung, wie Spazierengehen, ist meist schon nach einer Woche wieder erlaubt und fördert das Wohlbefinden. Hingegen sollten Sie mit intensiveren sportlichen Aktivitäten, die eine erhöhte Belastung darstellen, wie Schwimmen, Saunagänge oder jegliche Art von Kontaktsport, etwa 4 Wochen warten. Fragen Sie immer Ihren behandelnden Arzt um eine Freigabe.

Kann man dem Grauen Star vorbeugen?

Obwohl eine vollständige Vorbeugung des Grauen Stars aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses nicht möglich ist, können Sie den Prozess verlangsamen und das Risiko senken. Wichtig ist ein konsequenter UV-Schutz der Augen durch eine hochwertige Sonnenbrille, der Verzicht auf das Rauchen und eine ausgewogene, antioxidansreiche Ernährung. Zusätzlich sind regelmäßige Augenuntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr empfehlenswert.

Wie häufig tritt der Graue Star auf?

Der Graue Star ist eine sehr häufige Alterserscheinung, von der etwa 50 % der Menschen über 70 Jahre in Österreich betroffen sind. Er ist weltweit die am häufigsten vorkommende und glücklicherweise sehr gut behandelbare Ursache für einen Sehverlust im fortgeschrittenen Alter. Dank des routinehaften Eingriffs kann das Sehvermögen jedoch in fast allen Fällen vollständig wiederhergestellt werden.

Wie lange dauert die gesamte Behandlung?

Die gesamte Behandlungsdauer, die vom ersten Beratungsgespräch über die eigentliche Operation bis zur vollständigen Erreichung der vollen Sehschärfe reicht, beträgt etwa 4 bis 6 Wochen. Der operative Eingriff selbst ist dabei der kürzeste Teil: Die Katarakt-Operation dauert pro Auge lediglich zwischen 10 und 20 Minuten und wird ambulant durchgeführt.

4,9 von 5 – über 240 Google-Bewertungen für EyeLaser Wien & Linz