Was ist CAIRS, und warum ist es der natürlichere Weg bei Keratokonus?

Refraktiver Linsentausch
Kurz gesagt

Was
CAIRS sind bogenförmige Segmente aus menschlicher Spenderhornhaut, die in die Hornhaut eingesetzt werden und den Kegel abflachen. Biologisch statt Kunststoff, mit Crosslinking kombinierbar.
Für wen
Keratokonus, wenn Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr ausreichend korrigieren oder nicht vertragen werden; Hornhaut stabil oder gleichzeitig stabilisiert.
Dauer
Etwa 20 bis 30 Minuten je Auge, ambulant, Tasche per Femtosekundenlaser.
Ergebnis
Regelmäßigere Hornhaut, meist bessere Sehschärfe und Kontaktlinsenverträglichkeit; das Endergebnis stellt sich über Monate ein.
Preis
4.500 € pro Auge, Fixpreis inklusive Nachkontrollen.
Nicht geeignet
Fortgeschrittene Narben oder Hornhauttrübung, zu dünne Hornhaut an der Implantationsstelle, akute Entzündung.

CAIRS (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments) ist eine biologische Alternative zu synthetischen Ringimplantaten.
Bei EyeLaser Wien implantieren wir präzise geformte Segmente aus menschlicher Spenderhornhaut, die sich vollständig in das körpereigene Gewebe integrieren.

Vorteile:

  • Biologische Integration statt Kunststoffimplantate
  • Verbesserung der Sehqualität
  • Sehr geringe Komplikationsrate
  • Kombinierbar mit Crosslinking für dauerhafte Stabilität

🏥 EyeLaser Wien zählt zu den führenden Zentren in Europa, die CAIRS mit modernster Femtosekundenlaser-Technologie durchführen.

Für wen ist CAIRS geeignet?

Geschwollene Augen: Ursachen

Die CAIRS-Technik ist ideal für Patient:innen mit Keratokonus, wenn:

  • Brillen oder Kontaktlinsen keine ausreichende Korrektur mehr bieten,
  • Kontaktlinsen schlecht vertragen werden,
  • sich die Hornhaut weiterhin verformt,
  • eine natürliche, gewebeschonende Behandlung ohne Kunststoff gewünscht ist.

In unserer Wiener Klinik analysieren wir Hornhautform, -dicke und -elastizität, um zu bestimmen, ob CAIRS die optimale Lösung ist.

Wie läuft die CAIRS-Behandlung ab?

Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten pro Auge, ist ambulant und schmerzfrei.

Betäubung

Lokale Anästhesie mit Tropfen.

Laser-Tunnel

Femtosekundenlaser erstellt präzise ringförmige Tunnel.

Implantation

Spendersegment wird minimalinvasiv eingesetzt.

Abschluss

Keine Naht nötig, häufig Kombination mit Crosslinking.

Preise & Leistungen

Was kostet CAIRS in Wien?

Transparent und verbindlich, keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

FIXPREIS

Intrakorneale Ringsegmente (CAIRS)
4.500 € pro Auge
Stabilisiert und glättet die Hornhaut bei Keratokonus — mit Segmenten aus Spendergewebe statt Kunststoff.
Im Fixpreis inbegriffen
✓Sorglos-Paket nach der Behandlung — Ihre Augentropfen für den Start bekommen Sie direkt von uns mit.
✓Diagnostik und Behandlungsplanung — Sie zahlen den gesamten klinischen Ablauf, nicht das Material
✓Der Eingriff: durch einen erfahrenen Facharzt
✓Strukturierte Nachkontrollen: nach unserem Qualitätssicherungs-Schema
✓24/7-Notfall-Erreichbarkeit — Sie erhalten die persönliche Mobilnummer des Chirurgen
✓In Österreich steuerlich absetzbar: als außergewöhnliche Belastung
Kostenbestandteile — CAIRS bei EyeLaser Wien, Stand 2026.
Leistung Betrag
CAIRS, pro Auge 4.500 €
iHäufig sinnvoll in Kombination mit dem Crosslinking, das das Fortschreiten stoppt.

Wie verläuft die Heilung nach CAIRS?

Tag 1Nachkontrolle. Das Auge ist gereizt und lichtempfindlich, die Sicht noch verschwommen. Die Ringsegmente liegen im Hornhauttunnel und werden nicht gespürt.
Woche 1Nicht reiben: das gilt bei Keratokonus ohnehin dauerhaft. Tropfen nach Schema.
Woche 2–8Die Hornhaut passt sich an die neue Form an. Die Sehschärfe verbessert sich schrittweise; Zwischenschwankungen sind normal.
Monat 3–6Das Ergebnis stabilisiert sich. Jetzt wird eine Brille oder Kontaktlinse neu angepasst — vorher hätte es keinen Sinn.

Welche Risiken hat CAIRS?

CAIRS verwendet aufbereitetes menschliches Spendergewebe statt Kunststoff. Das verringert zwei Probleme, die von Kunststoffringen bekannt sind: Abstoßungsreaktionen und das Durchwandern des Segments an die Oberfläche.

iUnvollständige Regularisierung. CAIRS macht die Hornhaut regelmäßiger, aber nicht normal. Eine Brille oder formstabile Kontaktlinse bleibt meist nötig.
iInfektion im Tunnel: sehr selten, aber der Grund für die engmaschigen Kontrollen.
iFortschreiten des Keratokonus, wenn nicht zusätzlich vernetzt wurde. Deshalb kombinieren wir CAIRS häufig mit Crosslinking.

Wie sicher ist CAIRS?

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CAIRS gilt als eines der sichersten Verfahren bei Keratokonus.
Seltene Risiken:

  • Infektion: Durch sterile Bedingungen fast ausgeschlossen.
  • Verzögerte Heilung: Möglich, aber reversibel.
    Abstoßung: Sehr selten, da Hornhaut immunprivilegiert ist.

Welche Ergebnisse sind mit CAIRS realistisch?

Eyelaser
  • Natürlichkeit: Spendergewebe integriert sich vollständig.
  • Bessere Sehqualität: Reduktion von Verzerrungen und Astigmatismus.
  • Sicherheit: Minimales Risiko für Entzündung oder Extrusion.
  • Langfristige Stabilität: In Kombination mit Crosslinking dauerhaft haltbar.

Schnelle Erholung: Meist nach wenigen Tagen wieder alltagstauglich.

Warum EyeLaser Wien?

Dr Victor Derhartunian
  • Spezialisten für Hornhaut- und Laserchirurgie
  • Modernste Femtosekunden-Technologie
  • Maßgeschneiderte Behandlungskonzepte
  • Betreuung internationaler Patient:innen
  • Zentrale Lage im Herzen Wiens

✈️ EyeLaser Wien betreut regelmäßig Patient:innen aus Deutschland, Schweiz, Italien und Osteuropa.

Im Video erklärt

Dr. Victor Derhartunian erklärt die CAIRS-Technik: Ringsegmente aus natürlichem Hornhautgewebe.

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Häufige Fragen (FAQ) zu CAIRS in Wien

Was ist der Hauptvorteil von CAIRS aus Gewebe gegenüber Kunststoffringen?

Der wesentliche Vorteil liegt in der natürlichen Integration des Spendergewebes in Ihre Hornhaut, was ein unangenehmes Fremdkörpergefühl gänzlich verhindert. Aufgrund dieser hohen Biokompatibilität besteht ein signifikant geringeres Risiko für Entzündungen oder eine Abstoßungsreaktion, da die Hornhaut den Ring nicht als körperfremdes Material erkennt. Dies ermöglicht eine dauerhafte und stabilere Sehverbesserung ohne die Nachteile herkömmlicher Kunststoffimplantate.

Woher stammt das Spendergewebe?

Das Spendergewebe stammt ausschließlich von zertifizierten Hornhautbanken, die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards in Österreich und der EU unterliegen. Jedes Gewebepräparat wird nach strengen ethischen Richtlinien sorgfältig geprüft und aufbereitet, um die Übertragung jeglicher Krankheiten auszuschließen. Nur einwandfreies Material wird für die Implantation bei EyeLaser verwendet, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Ist die CAIRS-Operation schmerzhaft?

Die CAIRS-Operation selbst ist dank der lokalen Betäubung mit speziellen Augentropfen völlig schmerzfrei. Nach dem Eingriff kann es jedoch für eine kurze Zeit, meist nur wenige Stunden, zu einem leichten Fremdkörpergefühl kommen, das mit einer Wimper im Auge vergleichbar ist. Dieses Gefühl ist normal und klingt rasch wieder ab; unterstützend werden schmerzlindernde Tropfen zur Verfügung gestellt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Kostenübernahme ist abhängig von Ihrer individuellen Versicherungsform und der medizinischen Notwendigkeit des Eingriffs. Während die gesetzliche Krankenkasse (z.B. ÖGK) in Österreich diese Methode oftmals nicht vollständig trägt, beteiligen sich private Zusatzversicherungen häufig an den Behandlungskosten. Es empfiehlt sich, vorab einen detaillierten Kostenvoranschlag bei EyeLaser einzuholen und diesen bei Ihrer Versicherung zur Klärung einzureichen.

Wie schnell sehe ich nach dem Eingriff besser?

Erste spürbare Sehverbesserungen stellen sich in der Regel bereits nach 1–2 Tagen ein, sobald die erste Schwellung abgeklungen ist. Die volle und endgültige Stabilisierung der Sehschärfe benötigt allerdings etwas mehr Zeit und ist meist nach einigen Wochen bis zu zwei Monaten erreicht, da sich die Hornhaut erst an die neue Krümmung anpassen muss. Während dieser Zeit ist es wichtig, die Nachsorgetermine bei EyeLaser einzuhalten.

Können CAIRS wieder entfernt werden?

Technisch gesehen ist eine Entfernung der CAIRS-Segmente jederzeit möglich, da das Verfahren reversibel ist, aber dies ist nur in den seltensten Fällen medizinisch notwendig. Da sich das Transplantatgewebe so gut in die natürliche Struktur der Hornhaut integriert, ist die Lösung als dauerhaft angelegt und Komplikationen, die eine Entfernung erfordern, sind extrem unwahrscheinlich. Eine Entfernung würde nur bei sehr spezifischen, postoperativen Notwendigkeiten in Erwägung gezogen.

Wird CAIRS mit Crosslinking kombiniert?

Die Kombination von CAIRS mit Crosslinking (CXL) ist ein sehr häufig angewandter und etablierter Standard in der Keratokonus-Behandlung in Österreich. Durch CAIRS wird die Hornhautstruktur zunächst neu geformt und die Sehschärfe verbessert, während das Crosslinking im Anschluss die kollagenen Fasern zusätzlich festigt und den Keratokonus stoppt. Diese synergetische Behandlung bietet somit die besten Chancen für langfristige Stabilität und optimale Sehergebnisse.

Wie hoch ist das Risiko einer Abstoßung?

Das Risiko einer klassischen Abstoßungsreaktion, wie man sie von anderen Transplantationen kennt, ist bei CAIRS extrem gering und kaum relevant. Dies liegt daran, dass die Hornhaut keine Blutgefäße enthält und somit das Immunsystem des Körpers nur sehr eingeschränkt dorthin gelangen kann. Das Spendergewebe ist zudem sorgfältig aufbereitet und wird vom Körper sehr gut angenommen.

Muss ich über Nacht bleiben?

Nein, bei der CAIRS-Operation handelt es sich um einen ambulanten Eingriff, sodass Sie noch am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Da Sie jedoch keinesfalls selbst Auto fahren dürfen und für einige Stunden nach der OP in Ihrer Sehkraft eingeschränkt sein können, ist eine Begleitperson für den Heimweg aus der EyeLaser Klinik Wien oder Linz unbedingt erforderlich. Bitte planen Sie den gesamten Aufenthalt inklusive Vorbereitung und Nachkontrolle sorgfältig ein.

Brauche ich danach noch eine Brille?

Ziel der CAIRS-Behandlung ist eine signifikante Reduktion der Sehfehler, sodass viele Patienten im Alltag keine Brille mehr benötigen. Es ist jedoch möglich, dass Sie für spezielle Tätigkeiten wie das Lesen kleiner Schriften (Altersweitsichtigkeit) oder das Autofahren bei Nacht weiterhin eine leichte Brille benötigen. Die Notwendigkeit einer Sehhilfe wird sich im Vergleich zum Zustand vor der Operation deutlich verringern.

Wie bereite ich mich auf die OP vor? 

Die wichtigste Vorbereitung ist das rechtzeitige Absetzen Ihrer Kontaktlinsen, da diese die Hornhautoberfläche temporär verformen. Die exakten Fristen (typischerweise 2–4 Wochen vorher) teilt Ihnen das EyeLaser-Team im Rahmen Ihres persönlichen Vorgesprächs mit, da diese von Ihrer Linsenart abhängen. Weiters erhalten Sie detaillierte Anweisungen zur Verwendung von Augentropfen zur OP-Vorbereitung.

Was, wenn ich für CAIRS nicht geeignet bin?

Sollte sich bei den Voruntersuchungen herausstellen, dass CAIRS für Ihre Augen nicht die beste Option ist, gibt es in der Augenheilkunde verschiedene erprobte Alternativen. Dazu zählen etwa das alleinige Crosslinking zur Stabilisierung des Keratokonus, die Anpassung spezieller, formstabiler Kontaktlinsen zur optimalen Korrektur oder in fortgeschrittenen Fällen eine Teilhornhauttransplantation (DMEK/DALK). Das EyeLaser-Team wird Sie umfassend über die für Sie beste Behandlungsmöglichkeit beraten.

Was Patienten sagen

Bewertungen

4,9 von 5 bei 244 Google-BewertungenAlle Bewertungen auf Google →Erfahrungsberichte mit Video →

„Ich habe mich bei Dr. Derhartunian vom ersten Moment an bestens aufgehoben gefühlt. Das gesamte Team ist unglaublich freundlich, gut organisiert und nimmt sich wirklich Zeit für jeden Patienten.“

Ralf P. · Google-Bewertung, Juli 2026

„Ich wurde vom EyeLaser-Team hervorragend und freundlich betreut und habe mich im Zuge dessen für eine ICL-Linsen-OP entschieden. Man wird bestens mit allen Informationen für die OP sowie die Zeit danach versorgt.“

Thomas M. · Google-Bewertung, Juli 2026
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Wie geht es weiter?

CAIRS ist der zweite Schritt nach der Stabilisierung. Die Erkrankung, das Crosslinking und die Korrektur der Restfehlsichtigkeit:

4,9 von 5 – über 240 Google-Bewertungen für EyeLaser Wien & Linz