Grundlagen

Was ist Crosslinking? 

Anatomischer Aufbau des Auges im Querschnitt als dreidimensionale Darstellung

Kurz gesagt

Was
Crosslinking (CXL) vernetzt die Kollagenfasern der Hornhaut mit Vitamin B2 (Riboflavin) und UV-A-Licht. Die Hornhaut wird fester, die Verformung kommt zum Stillstand.
Für wen
Fortschreitender Keratokonus, pelluzide marginale Degeneration, Keratoglobus, Ektasie nach LASIK; Hornhautdicke mindestens 400 µm.
Dauer
Etwa 30 bis 60 Minuten je Auge (Riboflavin-Einwirkung plus UV-Bestrahlung), ambulant.
Heilung
3 bis 5 Tage bis die Oberfläche geschlossen ist, 4 bis 6 Wochen bis das Sehen wieder normal ist, leichte Trübung verschwindet in 3 bis 6 Monaten.
Preis
1.500 € pro Auge, Fixpreis inklusive Nachkontrollen; Ratenzahlung möglich.
Nicht geeignet
Hornhaut unter 400 µm, akute Entzündung oder Infektion, Schwangerschaft; bei stabilem, nicht fortschreitendem Keratokonus meist nicht nötig.

Crosslinking stabilisiert die Hornhaut — nötig etwa bei Keratokonus oder einer pelluziden marginalen Degeneration.

✓Vitamin B2 und UV-Licht lösen eine chemische Reaktion aus, die die Kollagenvernetzung in der Hornhaut anregt.
✓Die Hornhaut wird verstärkt und stabilisiert. Eine Vorwölbung lässt sich verhindern, verlangsamen oder sogar leicht zurückbilden.
Die schonende Alternative: Anders als eine Hornhauttransplantation ist Crosslinking ein deutlich weniger belastender Eingriff — bei nachgewiesener Progression ist es heute der erste Schritt.
Keratokonus Glossar

Überblick

Wie stoppt Crosslinking die Verformung der Hornhaut?

Seit über 20 Jahren bietet das Crosslinking Patienten eine sichere, effektive und schonende Behandlung, die die Wölbung stoppt und die Stabilisierung der Hornhaut durch neue Kollagenverbindungen ermöglicht. 

Eignung

Wann kommt Crosslinking bei Keratokonus in Frage?

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgversprechende und sichere Behandlung durch Crosslinking ist eine ausreichende Hornhautstärke: 

  • Mindestens 400 µm Hornhautstärke 
  • Auch einsetzbar bei 
    • Keratotorus (Pelluzider marginaler Degeneration (PMD)) 
    • Keratoglobus 
    • Hornhautektasie nach LASIK  

Dieser Wert wird bei Ihrer Voruntersuchung bestimmt. Ist die Hornhautstärke geringer, kann die UV-Strahlung nicht hinreichend absorbiert werden und es besteht die Gefahr der Schädigung der Endothelzellen auf der Innenseite der Hornhaut, die für das Abpumpen von Wasser zuständig sind. 

Außerdem sollte der Krümmungswert weniger als 55 Dioptrien betragen. Die Erfolgschancen sinken mit 

  • Vernarbungen der Hornhaut
  • steigendem Alter 
  • Augeninfektionen
  • vorliegender Störung des Epithels
  • Schwangerschaft

Wie läuft die Crosslinking-Behandlung ab?

Ein Keratokonus, PMD oder Keratoglobus kann die Lebensqualität nachhaltig negativ beeinflussen und immer schlimmer werden, wenn Sie ihn nicht behandeln. Bei EyeLaser Wien und Linz haben wir bereits tausenden Betroffenen helfen können, die Hornhautwölbung zu stoppen und manchmal sogar sämtliche Sehfehler in einer Anschlussbehandlung zu korrigieren.

Was passiert, wenn Sie sich für Crosslinking entscheiden: 

Schritt 1: Mit Vitamin B2 & UV-Strahlung die Vorwölbung stoppen

Frau, die Augentropfen in die Augen spritzt

Preise & Leistungen

Was kostet Crosslinking in Wien?

Transparent und verbindlich — keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

FIXPREIS

Hornhaut-Crosslinking (CXL)
1.500 € pro Auge
Stoppt das Fortschreiten des Keratokonus, indem es die Kollagenfasern der Hornhaut vernetzt und verfestigt.
Im Fixpreis inbegriffen
✓Sorglos-Paket nach der Behandlung — Ihre Augentropfen für den Start bekommen Sie direkt von uns mit.
✓Diagnostik und Behandlungsplanung — Sie zahlen den gesamten klinischen Ablauf, nicht das Material
✓Der Eingriff — durch einen erfahrenen Facharzt
✓Strukturierte Nachkontrollen — nach unserem Qualitätssicherungs-Schema
✓24/7-Notfall-Erreichbarkeit — Sie erhalten die persönliche Mobilnummer des Chirurgen
✓In Österreich steuerlich absetzbar — als außergewöhnliche Belastung
Kostenbestandteile — Crosslinking bei EyeLaser Wien, Stand 2026.
Leistung Betrag
Crosslinking, pro Auge 1.500 €
Crosslinking + PTK kombiniert, pro Auge 3.200 €
iDas Crosslinking heilt keinen bestehenden Sehfehler — es verhindert, dass er schlimmer wird. Je früher, desto mehr Sehschärfe bleibt erhalten.

Ehrlich gefragt

Was, wenn …? Die häufigsten Sorgen vor dem Crosslinking

Fast jeder, der zu uns kommt, hat dieselben Fragen im Kopf und traut sich nicht immer, sie zu stellen. Hier sind die ehrlichen Antworten.

„Tut es weh?“

Die Behandlung selbst nicht, das Auge ist mit Tropfen betäubt. Ehrlich ist: Nach dem Epi-off-Crosslinking brennt und tränt das Auge zwei bis vier Tage, bis die oberste Zellschicht wieder geschlossen ist. Verbandslinse, Tropfen und Schmerzmittel machen das gut aushaltbar.

„Sehe ich danach besser?“

Das Ziel ist, das Fortschreiten zu stoppen, nicht die Sehschärfe zu erhöhen. Viele sehen nach Monaten etwas besser, weil die Hornhaut sich leicht zurückformt; die Brillen- oder Kontaktlinsenkorrektur bleibt meist nötig. Für die Sehschärfe gibt es danach CAIRS, torische ICL oder Trans-PRK.

„Kann ich dabei erblinden?“

Das UV-Licht wird in Dosis und Dauer exakt gesteuert; deshalb ist eine Hornhautdicke von mindestens 400 µm Voraussetzung, damit die Endothelzellen geschützt bleiben. Das reale, seltene Risiko ist eine Infektion in den Tagen der Heilung: antibiotische Tropfen, Verbandslinse, engmaschige Kontrollen.

„Was, wenn es nicht wirkt?“

Bei über 95 Prozent der Behandelten kommt die Verformung zum Stillstand. In seltenen Fällen ist Jahre später eine zweite Behandlung möglich. Die Kontrolle per Topographie nach 6 und 12 Monaten zeigt, ob die Hornhaut stabil ist.

„Muss ich meine Kontaktlinsen wechseln?“

Nach der Heilung (etwa 4 bis 6 Wochen) werden Kontaktlinsen neu angepasst, weil sich die Hornhautform leicht ändert. Wer sie schlecht verträgt, für den sind CAIRS oder eine torische ICL die nächsten Schritte.

„Ich traue mich nicht, mich zu entscheiden.“

Beim Keratokonus arbeitet die Zeit gegen die Hornhaut: Je früher stabilisiert wird, desto mehr Sehleistung bleibt erhalten. Trotzdem gilt: Der erste Schritt ist nur eine Messung (Topographie, Pachymetrie), unverbindlich. Danach besprechen wir in Ruhe, ob und wann Crosslinking nötig ist.

Weitere Fragen beantworten wir unten in den FAQ oder persönlich in der Eignungsprüfung.

Crosslinking Kosten: 

Eignungstest
0 €

Erfahren Sie, ob bei Ihnen eine Linsenoperation möglich ist. Perfekt geeignet für Patienten, die mit dem Gedanken spielen, ihre Fehlsichtigkeit korrigieren zu lassen.

Crosslinking
1.900 €
  • Preis pro Auge
  • ab 29 Euro / Monat*
  • Wölbung der Hornhaut stoppen
  • Hornhaut durch Anschlussbehandlung regularisieren
  • Extrem sicher und wirksam (95 Prozent)
Eignungstest
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Crosslinking
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  • Preis pro Auge
  • ab 29 Euro / Monat*
  • Wölbung der Hornhaut stoppen
  • Hornhaut durch Anschlussbehandlung regularisieren
  • Extrem sicher und wirksam (95 Prozent)

Kann ich Crosslinking in Raten bezahlen?

Niemand sollte unter den Auswirkungen und Folgen eines Keratokonus leiden müssen. Deshalb bieten wir bei EyeLaser Wien und Linz attraktive Finanzierungsmöglichkeiten an. Sie müssen nicht zwangsläufig den gesamten Betrag auf einmal bezahlen, sondern können schon mit einer kleinen monatlichen Rate Ihre Lebensqualität signifikant steigern. 

Zinsfreie Crosslinking Finanzierung über 6 Monate: 

Unbürokratisch und ohne langfristige Kreditverpflichtungen Ihren Keratokonus heilen. In sechs bequemen Monatsraten zahlen und dabei keinen Cent Zinsen drauflegen müssen. 

284 Euro pro Monat 

Crosslinking Finanzierung für unter 29 Euro im Monat über 5 Jahre: 

Gemeinsam mit unseren Partnerbanken können wir Ihnen ein Darlehen über fünf Jahre anbieten, sodass Sie jeden Monat nur einen kleinen Teil Ihres Budgets leisten müssen. 

29 Euro pro Monat* 

* Die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Effektiver Jahreszins: 6,21 Prozent. Die Preise beziehen sich auf ein Auge.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei Keratokonus?

Ob Ihre Krankenkasse die Crosslinking Kosten übernimmt, hängt vom Einzelfall ab. Die gesetzlichen Kassen sind meist nicht bereit bzw. verpflichtet, die Behandlungskosten zu übernehmen. Doch gibt es in Österreich auch Ausnahmefälle, in welchen die GKV die Kosten vollständig übernommen hat. 

Die Wahrscheinlichkeit für eine Crosslinking Kostenübernahme ist bei einer privaten Krankenkasse deutlich höher. Hier übernehmen viele Versicherungen die Kosten – jedoch nicht alle. Es kommt auf die vertraglich vereinbarten Leistungen und mögliche Zusatzversicherungen an.

In jedem Fall lohnt es sich, diese Frage im Voraus mit Ihrer Krankenversicherung zu klären, um die nötige finanzielle Sicherheit zu haben. Nach der Voruntersuchung geben wir Ihnen gerne die nötigen medizinischen Unterlagen, die Sie mit einer Begründung bei der Krankenkasse einreichen können. Diese prüft dann, ob die Kosten erstattet werden.

Wie verläuft die Heilung nach dem Crosslinking?

  • 3-5 Tage: Heilung der abgeschabten Hornhautoberfläche 
  • 1 Woche: Sehleistung wird deutlich besser
  • 4-6 Wochen: Sehleistung ist wieder “normal” oder verbessert 
  • 3-6 Monate: Leichte Trübung der Hornhaut verschwindet 

Insbesondere nach dem epi-off Crosslinking (clx) muss die abgetragene Hornhautschicht heilen und sich zurückbilden. Deshalb wird nach dem Eingriff eine weiche, schützende Kontaktlinse (Verbandskontaktlinse) aufgesetzt – solange, bis die Deckschicht wieder verheilt ist. Das dauert in der Regel zwischen drei und fünf Tage. Bis die Heilung abgeschlossen ist, sollten Sie zu Ihren Kontrollterminen erscheinen, um sicherzustellen, dass es zu keiner Infektion kommt. 

Aber auch nach der akuten Heilungsphase können Sie jederzeit – abseits der regulären Kontrolltermine – bei Komplikationen oder Unsicherheiten zu uns nach Wien oder Linz ins Augenlaserzentrum kommen. Wir kümmern uns um Sie! 

Nebenwirkungen der Heilung nach Crosslinking:

Nach der Behandlung klagen viele Patienten über Schmerzen, Brennen, tränende sowie gerötete Augen und Fremdkörpergefühl. Um diese zu lindern, bekommen Sie von EyeLaser entsprechende Schmerzmittel und/oder Augentropfen. 

 

Ist die erste Phase der Heilung abgeschlossen, kommt es nur noch zu leichten Symptomen wie einem Fremdkörpergefühl oder juckenden Augen. Die Sehleistung nimmt zu, bis sie nach vier bis sechs Wochen wieder wie vor der Behandlung oder sogar besser ist.

Trübe Hornhaut nach Crosslinking:

Manchmal kommt es nach dem Crosslinking zu einer leichten (!) Trübung der Hornhaut, die aber das Sehvermögen nur unwesentlich beeinträchtigt, normal ist und innerhalb von drei bis maximal sechs Monaten wieder verschwindet. 

Welche Risiken hat Crosslinking?

Lächelnde Frau sitzt mit einer Kaffeetasse an einem Tisch im Freien

Bei einer Erfolgsrate jenseits der 95 Prozent und einer Komplikationsrate von deutlich unter 3 Prozent – dort sind auch leichte Komplikationen inkludiert – gilt das Crosslinking als extrem sicher und risikoarm für Sie als Patient.

Es wird seit 2002 weltweit angewendet, um die Vernetzung der Hornhaut anzuregen. Eine Schädigung der Augen durch die UV-A-Strahlung wird durch die präzise Bestimmung der unschädlichen Intensität verhindert.

Es treten kaum Nebenwirkungen auf und es sind keine schwerwiegenden Folgen, wie Schäden an der Netzhaut oder Linse dokumentiert. Bei über 97 Prozent der Patienten kommt es zu gar keinen Komplikationen nach dem Crosslinking. 

  • Risiko einer Hornhautinfektion (weniger als 1 Prozent) 
  • verzögerte, längere Wundheilung 
  • Narbenbildung (selten und behandelbar)

Erster Schritt

Wie läuft der kostenlose Eignungstest ab?

Erkennen Sie bei sich oder Ihren Liebsten die oben beschrieben Symptome oder wissen Sie bereits, dass ein Keratokonus vorliegt? Bei EyeLaser Wien und Linz können wir mit modernster Diagnostik einen Keratokonus feststellen und prüfen, ob Sie für das Crosslinking geeignet sind. 

Im Zuge Ihres kostenlosen Eignungstests wird eine Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie) und eine Oberflächenvermessung (Topographie) durchgeführt. Danach haben Sie Gewissheit und können sich anhand medizinischer Fakten entscheiden, schnell richtig zu handeln!

Eignungstest

Nach Ihrem kostenlosen Eignungstest bei weltweit renommierten Augenchirurgen wissen Sie, ob ein Keratokonus vorliegt und ob Crosslinking bei Ihnen erfolgversprechend ist:

Eignungstest vereinbaren

Voruntersuchung

Bei Ihrem Eignungstest in Verbindung mit einer unverbindlichen, ganzheitlichen Voruntersuchung (200 Euro)* entwickeln wir für Sie einen individuellen Behandlungsplan:

Voruntersuchung vereinbaren

Im Video erklärt

Warum und für wen Crosslinking sinnvoll ist — erklärt von Dr. Victor Derhartunian.

Vorteile

Welche Vorteile hat Crosslinking bei der Hornhautwölbung?

Wie stärkt die Kollagenvernetzung die Hornhaut?

Crosslinking bei Keratokonus und ähnlichen Hornhauterkrankungen ist gewebeschonend, da das Auge nicht “geöffnet” werden muss, dauert insgesamt maximal zwei Stunden und kann bei EyeLaser in Wien oder Linz ambulant durchgeführt werden. 

Damit Sie während der Behandlung keine Schmerzen haben, werden Ihre Augen mit Augentropfen betäubt. Anschließend wird die oberste Hornhautschicht abgetragen, wodurch das Vitamin B2 (Riboflavin) tiefer in das Gewebe eindringen kann und das UV-Licht nicht so stark gefiltert wird. Das Riboflavin sorgt dafür, dass die UV-A Bestrahlung, der das Auge anschließend ausgesetzt wird, ausreichend absorbiert werden kann. Beim Crosslinking wird nach der Gabe von Vitamin B2 das Auge eine halbe Stunde lang mit UV-Strahlung bestrahlt. 

Die Intensität der Strahlung wird so reguliert, dass es zu keinem Gewebeschaden kommt und trotzdem die Bildung neuer Quervernetzungen an der Hornhaut angeregt wird. Diese Vernetzungen sorgen für die nötige Stabilität und verhindern die weitere Wölbung der Hornhaut. Die Hornhautverkrümmung ist im Anschluss deutlich gleichmäßiger, sodass der Sehfehler durch das Tragen einer Brille oder eine refraktive Behandlung (z.B. Linsenimplantation oder Trans-PRK) korrigiert werden kann.

Sind die Crosslinking-Effekte dauerhaft?

Leider kann die Stabilisierung der Hornhaut nicht dauerhaft durch Crosslinking gewährleistet werden. Die Hornhaut erneuert sich innerhalb von acht Jahren vollständig. Sofern der Keratokonus auf eine erbliche Veranlagung zurückzuführen ist, bildet sich die Instabilität also erneut aus. Deshalb ist bei den meisten Patienten eine erneute Behandlung nach sieben Jahren nötig. 

Wenn Sie die Prozedur rechtzeitig wiederholen, bevor der Keratokonus fortschreitet, vermeiden Sie, dass sich die Vorwölbung intensiviert. Lassen Sie Ihre Fehlsichtigkeit nach dem ersten Crosslinking per Linsenoperation oder Augenlasern korrigieren, bleibt diese Sehfehlerkorrektur auch nach der zweiten, dritten und weiteren Behandlungen stabil.

epi-off oder epi-on Crosslinking: Was passt zu Ihnen? 

Derzeit gibt es zwei Verfahren für UV-Crosslinking. Wir bei EyeLaser Wien und Linz setzen in den meisten Fällen auf das klassische epi-off Crosslinking, da die Erfolgsrate deutlich höher ist. 

Wir entscheiden bei Ihnen anhand Ihres individuellen Falles, welche Variante für Sie erfolgversprechend und optimal geeignet ist. Bei besonders mild ausgeprägtem Keratokonus kann durchaus das epi-on-Verfahren eine Option sein. Grundsätzlich sehen wir jedoch die gesteigerte Wirksamkeit (epi-off) als Grund an, die leichten Unannehmlichkeiten – z. B. Brennen – in den Tagen nach der Behandlung in Kauf zu nehmen, dafür aber die Sicherheit zu haben, dass die Hornhaut ausreichend stabilisiert ist.

Epi-off oder Epi-on – der direkte Vergleich

Die beiden Crosslinking-Verfahren im Vergleich, mit den Werten aus unserer Praxis.
Kriterium Epi-off (klassisch) Epi-on (transepithelial)
Oberste Hornhautschicht (Epithel) wird abgeschabt bleibt erhalten
Eindringtiefe des Riboflavins 400 µm 150 µm
Erfolgsquote über 95 % 60 bis 70 %
Heilung danach Die Oberfläche muss verheilen; in den ersten Tagen ist Brennen möglich. Keine Wundheilung nötig.
Einsatz bei EyeLaser Standard in den meisten Fällen Option bei besonders mild ausgeprägtem Keratokonus

Wir wählen das Verfahren nach Ihrem individuellen Befund. In den meisten Fällen wiegt die deutlich höhere Wirksamkeit des Epi-off-Verfahrens die leichten Unannehmlichkeiten der ersten Tage auf – am Ende zählt die Sicherheit, dass die Hornhaut tatsächlich stabilisiert ist.

1. epi-off Crosslinking:

Die obere Hornhautschicht wird abgeschabt, da sie die UV-Absorption deutlich beeinträchtigt. Dadurch kann das Vitamin B2 deutlich tiefer in die Hornhaut eindringen und ins Stroma gelangen. Bei korrekter Nachsorge und Behandlung ist das Infektionsrisiko durch die Abschabung verschwindend gering. 

Eindringtiefe des Vitamin B2: 400 µm

Erfolgsquote: über 95 Prozent

2. epi-on Crosslinking:

Beim transepithelialen Crosslinking wird auf das Abschaben der Hornhautoberfläche verzichtet. Dadurch muss die Hornhaut nach der Behandlung nicht verheilen. Dass das Riboflavin trotzdem eindringt, soll durch eine besondere Formulierung und Verfahrensmodifikationen erreicht werden. 

Eindringtiefe des Vitamin B2: 150 µm

Erfolgsquote: 60 bis 70 Prozent

Schritt 2: Linsenimplantation oder Trans-PRK, um die Fehlsichtigkeit zu verbessern

Mit einer Anschlussbehandlung können Sie sich unabhängig vom Tragen einer Brille oder Kontaktlinsen machen. Dadurch, dass die Hornhaut nach dem Crosslinking deutlich stabiler ist und die Hornhautverkrümmung regelmäßiger ist, ist eine Sehfehlerkorrektur bei einigen Patienten möglich – frühestens sechs Monate nach dem Eingriff. 

Linsenimplantation (ICL Linse)

Wir setzen Ihnen zusätzlich zu Ihrer natürlichen Linse eine Kunstlinse (EVO VISIAN ICL) ein. Diese zusätzliche Linse korrigiert die Fehlsichtigkeit – egal ob Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus. Mit dieser Methode können wir selbst stark ausgeprägte Sehfehler zuverlässig korrigieren.

Mehr über Linsenimplantation

Trans-PRK 7D:

Alternativ zur Linsenoperation kann der Sehfehler auch durch eine Laseroperation verbessert werden. Das Epithel wird abgetragen und die Fehlsichtigkeit verursachende Oberfläche der Hornhaut regularisiert, sodass Sie im Anschluss wieder schärfer sehen können. Dabei kommt es zu keinem Kontakt oder Flap, was die Behandlung besonders schonend macht und das Verfahren kann auch bei dünner und/oder irregulärer Hornhaut verwendet werden.

Mehr über Trans-PRK 7D

Was kostet die Linsenimplantation (optional) im Anschluss 

Trans-PRK 7D
1.700 €
  • ab 33 Euro / Monat
  • 1. Generation des Augenlaserns
  • Ohne Hornhautschnitt & berührungsfrei
  • 12 Monate Nachsorge inklusive
ICL / IPCL Phake Linse
3.500 €
  • ab 68 Euro / Monat
  • Stark ausgeprägte Sehfehler & Augenlasern nicht möglich
  • EVO/EVO+ VISIAN ICL
  • Astigmatismus Korrektur inklusive
Trans-PRK 7D
1.700 €
  • ab 33 Euro / Monat
  • 1. Generation des Augenlaserns
  • Ohne Hornhautschnitt & berührungsfrei
  • 12 Monate Nachsorge inklusive
ICL / IPCL Phake Linse
3.500 €
  • ab 68 Euro / Monat
  • Stark ausgeprägte Sehfehler & Augenlasern nicht möglich
  • EVO/EVO+ VISIAN ICL
  • Astigmatismus Korrektur inklusive

Ob und welche Anschlussbehandlung Ihre Fehlsichtigkeit nach dem Crosslinking dauerhaft korrigieren kann, besprechen wir persönlich bei Ihrer Voruntersuchung oder nach der Crosslinking-Behandlung im Augenlaserzentrum Wien / Linz. 

Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre Augen, die zu Ihrer Fehlsichtigkeit, Ihrem Lebensstil und Ihrem Budget passt.

Ihre Augenlaser-Chirurgen in Wien und Linz

Dr. Victor Derhartunian, FEBO, FWCRS & Dr. Paul Jirak, FEBO, in Wien & Linz – ausgezeichnet mit dem DocFinder Patients‘ Choice Award

Dr. Victor Derhartunian
Augenarzt, Spezialist für Refraktive Chirurgie
FEBO

Dr. Victor Derhartunian, FEBO, FWCRS, leitet EyeLaser Wien und hat über 25.000 Laser-Eingriffe durchgeführt. Er berät auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch.

Mehr erfahren
Dr. Paul Jirak lächelt in OP-Kleidung im Behandlungsraum
Augenarzt, Spezialist für Refraktive Chirurgie
FEBO

Dr. Paul Jirak, FEBO, ist Facharzt für Augenheilkunde und Mitbegründer eines Zentrums für Augenlaserchirurgie in Österreich. Seit 2014 behandelt er Patienten in Linz. Seine Schwerpunkte sind Augenchirurgie und Augenlasern.

Mehr erfahren
Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Christina Leydolt
Augenärztin, Spezialistin für Kunstlinsen und Katarakt
FEBO

Dr. Leydolt ist Augenärztin und spezialisiert auf Katarakt- und Linsenchirurgie. Sie leitet eine Forschungsgruppe mit diesem Schwerpunkt, bildet junge Chirurgen aus und hält internationale Vorträge.

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Dr. Victor Derhartunian
Augenarzt, Spezialist für Refraktive Chirurgie
FEBO

Dr. Victor Derhartunian, FEBO, FWCRS, leitet EyeLaser Wien und hat über 25.000 Laser-Eingriffe durchgeführt. Er berät auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch.

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Dr. Paul Jirak lächelt in OP-Kleidung im Behandlungsraum
Augenarzt, Spezialist für Refraktive Chirurgie
FEBO

Dr. Paul Jirak, FEBO, ist Facharzt für Augenheilkunde und Mitbegründer eines Zentrums für Augenlaserchirurgie in Österreich. Seit 2014 behandelt er Patienten in Linz. Seine Schwerpunkte sind Augenchirurgie und Augenlasern.

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Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Christina Leydolt
Augenärztin, Spezialistin für Kunstlinsen und Katarakt
FEBO

Dr. Leydolt ist Augenärztin und spezialisiert auf Katarakt- und Linsenchirurgie. Sie leitet eine Forschungsgruppe mit diesem Schwerpunkt, bildet junge Chirurgen aus und hält internationale Vorträge.

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Crosslinking bei Keratokonus, PMD & Co. : Fragen und Antworten

Crosslinking ist die wichtigste Behandlungsmethode bei Keratokonus, um die fortschreitende Hornhaut-Vorwölbung zu stoppen. Hier erfahren Sie alles über diese bewährte Therapie: Wie sie funktioniert, für wen sie geeignet ist und welche Ergebnisse Sie erwarten können.

Ist Crosslinking schmerzhaft?

Nein, das Crosslinking an sich verursacht keine Schmerzen. Vor der Behandlung werden Ihre Augen mit speziellen Augentropfen betäubt, sodass Sie keine Schmerzen spüren werden. Lediglich in den Tagen nach dem Crosslinking, wenn die Hornhautoberfläche wieder verheilt, kann es zu unangenehmen Schmerzen kommen. Sie haben die Möglichkeit, diese mit Augentropfen und Schmerzmitteln zu behandeln. Nach spätestens einer Woche sollten Sie keine Schmerzen mehr haben.

Welche Krankenkasse zahlt Crosslinking?

Das kommt auf den individuellen Fall an. Sofern das Crosslinking die geeignetste medizinisch notwendige Therapie für den Keratokonus ist, kann die gesetzliche Krankenversicherung auch für diese Behandlung aufkommen. Im Regelfall wird jedoch das Crosslinking nicht von der GKV übernommen. Sind Sie bei einer privaten Krankenversicherung, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Kostenübernahme höher – jedoch ist diese auch hier nicht garantiert. Fragen Sie in jedem Fall im Voraus – am besten mit medizinischen Befunden – an und ermitteln Sie, ob Sie mit einer teilweisen oder vollständigen Kostenübernahme rechnen können.

Worauf muss man nach Crosslinking achten?

Wenn Sie bei EyeLaser eine Crosslinking Behandlung machen, bekommen Sie von unseren Chirurgen und Ärzten genau erklärt, worauf Sie achten müssen, damit der Heilungsprozess möglichst schnell und komplikationsfrei abläuft. Wir haben für Sie eine kleine Übersicht mit den häufigsten Fragen nach dem Crosslinking zusammengestellt:

Was tun, wenn das Auge juckt? 

Reibung und mechanischen Druck auf das Auge auszuüben, sollten Sie in den ersten Wochen unbedingt vermeiden. Das ständige Anfassen des Auges soll dazu führen, dass der Keratokonus weiter fortschreitet. 

Wann darf ich nach dem Crosslinking Sport machen? 

In der ersten Woche nach der Behandlung sollten Sie nach Möglichkeit auf anstrengende Aktivitäten verzichten. Schweiß stellt für Ihr Auge ein Infektionsrisiko dar. Sobald die Heilung der Hornhautoberfläche abgeschlossen ist, können Sie wieder langsam einsteigen. 

Wann darf ich nach dem Crosslinking Autofahren? 

Das kommt auf Ihre Sehkraft bzw. Ihre Fehlsichtigkeit an. Zumindest unmittelbar nach der Behandlung sollten Sie dafür sorgen, dass Sie abgeholt werden oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Heimreise antreten. Das ist sicherer. 

Wie lange bin ich nach dem Crosslinking krankgeschrieben? 

In der Regel nur wenige Tage bis eine Woche. Wichtig ist nur, dass Sie dann wieder so gut sehen können, dass Sie Ihre Arbeit wie gewohnt sicher verrichten können und nicht eingeschränkt sind. 

Wie häufig und welche Augentropfen nach Crosslinking? 

Das verrät Ihnen Ihr Arzt. Sie bekommen einen präzisen Tropfplan, von dem Sie keinesfalls eigenmächtig abweichen sollten. Das regelmäßige Tropfen mit geeigneten Augentropfen ist für die Heilung unerlässlich. 

Ab wann kann ich meine Kontaktlinsen nach dem Crosslinking wieder tragen? 

Warten Sie damit mindestens vier Wochen. Es ist möglich, dass Ihnen Ihre “alten” Linsen nicht mehr passen oder sie schlecht sitzen. In diesem Fall sollten Ihre Kontaktlinsen angepasst werden. Die Anpassung der Linsen ist erst nach drei Monaten sinnvoll.

Wann darf ich nach dem Crosslinking duschen / schwimmen? 

Achten Sie in der ersten Woche darauf, dass kein Wasser ins Auge kommt. Kleine Tropfen sind kein Problem. Auf das Schwimmen und Saunieren sollten Sie jedoch gänzlich verzichten, bis die Hornhautoberfläche abgeheilt ist.

Wie lange hält Crosslinking?

7 Jahre. Leider ist die Stabilisierung der Hornhaut durch Crosslinking nicht dauerhaft. Das liegt daran, dass sich die Zellen der Hornhaut im Schnitt circa alle 8 Jahre vollständig regenerieren. Die für fehlende Stabilität verantwortlichen Kollagenvernetzungen / Quervernetzungen haben sich auf Grund der Veranlagung neu geformt und eine erneute Behandlung mit Vitamin B2 und UV-Licht kann nötig sein. 

Aber Sie vermeiden durch die Behandlung, dass sich die Vorwölbung der Hornhaut weiter ausbildet und zunimmt. Die erneute Behandlung durch Crosslinking führt zu einer Erhaltung der verbesserten Sehschärfe, welche durch die Anschlussbehandlung nach dem ersten Crosslinking ermöglicht wurde. Gleichzeitig erhält die erneute Behandlung durch Crosslinking die Verbesserung der Sehschärfe, die eine Anschlussbehandlung nach dem ersten Mal ermöglicht hat.

Kann man Crosslinking bei Keratotorus einsetzen?

Keratorus ist das “Gegenteil” von Keratokonus. Im Gegensatz zur ausgedünnten Hornhaut ist beim Keratorus (auch PMD genannt) der Hornhautrand betroffen. Dieser verdickt und versteift sich. Diese Form der Augenerkrankung ist nicht leicht vom Keratokonus zu unterscheiden und wird oft verwechselt. Jedoch lässt sich PMD in der Regel mit einer Brille gut korrigieren. Das liegt daran, dass die Hornhaut-Mitte nicht betroffen ist, sondern nur durch den versteiften Hornhautrand “mitverzogen” wird.  

Der Keratorus (Pelluzide marginale Degeneration der Hornhaut) kann ebenfalls durch das UV-Crosslinking behandelt werden. 

Was ist Crosslinking und wie funktioniert es?

Das Crosslinking ist eine der am meisten eingesetzten Behandlungsmethoden bei Keratokonus – eine kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut. Um diese zu stoppen oder gar rückgängig zu machen, wird die Hornhaut mit speziellem UV-Licht und Riboflavin (Vitamin B2) behandelt. Dadurch soll die Hornhaut mit Kollagenfasern verstärkt und stabilisiert werden.

Für wen ist die Crosslinking-Behandlung geeignet?

Crosslinking lohnt sich für jeden Patienten, bei dem ein beginnender oder gar fortgeschrittener Keratokonus diagnostiziert wird. Es gibt nämlich wenig andere Methoden, um die Vorwölbung aufzuhalten. Unbehandelt kann Keratokonus und PMD zu starken Beschwerden bis zum Verlust der Sehkraft führen. Die individuelle Eignung wird im Zuge der Voruntersuchung festgestellt.

Wie läuft die Behandlung ab und wie lange dauert sie?

Die Behandlung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Dabei empfindet man keine Schmerzen und kann ganz entspannt liegen. Zuerst wird Riboflavin auf die Hornhaut aufgetragen. Danach wird sie mit speziellem UV-Licht bestrahlt, was die Bildung von Kollagenfasern anregt und zur Folge hat, dass sich die Stabilität der Hornhaut erhöht und eine Vorwölbung gestoppt, verlangsamt oder sogar leicht rückgängig gemacht werden kann.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es beim Crosslinking?

Mögliche Nebenwirkungen von Crosslinking können kurzzeitige Augenreizungen, leichtes Brennen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sein. Kurz nach der Behandlung ist auch verschwommenes Sehen normal. Extrem selten sind Infektionen oder Narbenbildung. Das Risiko ist insgesamt extrem gering, wenn das Crosslinking einwandfrei durchgeführt und professionell durch einen Augenarzt / Spezialist begleitet wird.

Wie schnell wirkt das Crosslinking und welche Ergebnisse kann ich erwarten?

Die Stabilisierung der Hornhaut beginnt unmittelbar nach der ersten Behandlung. Bis sich die volle Wirkung jedoch entfaltet, dauert es in der Regel zwischen drei bis sechs Monate. Der Mindestanspruch an das Crosslinking ist, dass das Fortschreiten gestoppt wird. In einigen Fällen kann sich die Sehschärfe der Patienten sogar leicht verbessern.

Was Patienten sagen

Bewertungen

4,9 von 5 bei 244 Google-BewertungenAlle Bewertungen auf Google →Erfahrungsberichte mit Video →

„Ich habe mich bei Dr. Derhartunian vom ersten Moment an bestens aufgehoben gefühlt. Das gesamte Team ist unglaublich freundlich, gut organisiert und nimmt sich wirklich Zeit für jeden Patienten.“

Ralf P. · Google-Bewertung, Juli 2026

„Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ein Jahr nach der Operation ist alles in bester Ordnung. Morgens aufzustehen und keine Brille mehr zu brauchen, das ist ein ganz anderes Gefühl.“

Oskar · Erfahrungsbericht nach Augenlasern, eyelaser.at
4,9 von 5 – über 240 Google-Bewertungen für EyeLaser Wien & Linz