Europäisches Zentrum für refraktive Hornhaut-Reparatur & Behandlung von Augenlaser-Komplikationen

Autor: Dr. Victor Derhartunian 27 April 2026

Eine refraktive Augenoperation soll Freiheit schenken. Doch wenn es zu Komplikationen kommt – ob durch veraltete Technik, anatomische Besonderheiten oder unzureichende Diagnostik bei Vorbehandlungen –, leiden Patienten oft unter massiven Einschränkungen. Verschwommene Sicht, Geisterbilder, extreme Blendempfindlichkeit oder chronische Schmerzen können den Alltag stark belasten und isolierend wirken.

Die wichtigste Nachricht für Sie lautet: Sie müssen sich nicht mit einem schlechten Ergebnis abfinden.

Die moderne refraktive Chirurgie bietet heute revolutionäre Möglichkeiten, selbst komplexeste Nebenwirkungen früherer Behandlungen (wie PRK, LASIK, SMILE, SmartSight oder Linsenimplantationen) zu korrigieren. Als spezialisiertes Zentrum für Corneal Repair in Wien (Österreich) bieten wir Patienten aus ganz Europa und der Welt eine Anlaufstelle, die höchste chirurgische Expertise mit modernster künstlicher Intelligenz vereint. Wir raten nicht – wir berechnen Ihre neue Sicht.

Dr. Victor Derhartunian: Ihr Experte für komplexe Augenlaser-Reparaturen

Die Reparatur eines bereits operierten Auges verlangt ein Vielfaches an Erfahrung im Vergleich zu einer Erstbehandlung. Dr. med. univ. Victor Derhartunian, FEBO gehört zu den wenigen Chirurgen weltweit, die auf dieses anspruchsvolle Feld spezialisiert sind.

  • Pionier der AI-Technologie: Als weltweiter Key Opinion Leader (KOL) und gefragter Speaker auf internationalen Kongressen für das Schwind Eye-Tech-Solutions Unternehmen ist Dr. Derhartunian einer der globalen Pioniere in der Anwendung und Entwicklung der ForeSight AI-Technologie.
  • Akademische Exzellenz: Er erlernte sein Handwerk direkt von den Erfindern und Meistern der refraktiven Chirurgie – darunter Prof. Dr. Theo Seiler (Erfinder des Hornhaut-Crosslinkings und der PRK), Prof. Dr. Thomas Kohnen und Dr. Jerry Tan (Singapur).
  • Chirurgische Souveränität: Mit der Erfahrung aus über 20.000 erfolgreich durchgeführten Augenoperationen übernimmt er auch die komplexesten Fremdfälle und Revisionseingriffe, um das bestmögliche Sehvermögen wiederherzustellen.

Diagnostische Überlegenheit: Wir messen das Unsichtbare

Um eine beschädigte Hornhaut oder ein Linsenproblem zu reparieren, benötigen wir Daten, die Standard-Geräte nicht liefern können. EyeLaser Wien verfügt über ein diagnostisches Arsenal der absoluten Weltklasse:

  • Corneale Wellenfront mit dem MS39 (2. Generation, AL): Dieses High-End-Gerät kombiniert Placido-Ringsysteme mit hochauflösender OCT-Technologie. Es scannt den vorderen Augenabschnitt mit über 100.000 Messpunkten. Es liefert uns eine mikrometergenaue 3D-Karte der Hornhaut, um irregulären Astigmatismus und Gewebeschwächen bis in die tiefsten Schichten zu identifizieren.
  • Okuläre Wellenfront mit dem PERAMIS Aberrometer: Der Peramis nutzt einen hochmodernen pyramidalen Wellenfrontsensor. Mit 45.000 extrem hochauflösenden Messpunkten analysiert er die optischen Fehler des gesamten Auges in Echtzeit. Wir sehen exakt das, was Sie sehen – inklusive aller optischen Verzerrungen (Aberrationen höherer Ordnung).
  • ForeSight AI – Die Zukunft der OP-Planung: Als eines der ersten Zentren weltweit nutzen wir die Schwind ForeSight AI. Diese künstliche Intelligenz simuliert das operative Ergebnis noch vor dem Eingriff. Sie berechnet präzise, wie der Laserstrahl auf die individuelle Hornhauttopographie auftreffen muss, um Nebenwirkungen wie Halos oder Ghosting zu minimieren. Wir planen Ihr Sehergebnis in der virtuellen Realität, bevor der Schwind Amaris 1050RS Laser aktiviert wird.

Komplikationen, die wir behandeln und reparieren

Wir beheben Komplikationen aller refraktiven Vorbehandlungen, seien es alte PRK/LASIK-Methoden, moderne Lentikelextraktionen (SMILE) oder intraokulare Linsen.

1. Hornhautektasie (Keratektasie) nach LASIK oder SMILE

Eine gefährliche Vorwölbung und Ausdünnung der Hornhaut, oft Jahre nach dem Erst-Eingriff. Wir stabilisieren diese nicht nur, wir verbessern auch aktiv die Sehkraft:

  • CAIRS-Implantation (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments): Anstelle von starren Plastikringen implantieren wir biokompatibles, menschliches Spendergewebe in die Hornhaut, um den „Kegel“ der Ektasie abzuflachen und das Auge schonend zu stabilisieren.
  • Customized Crosslinking (CXL + Laser): Eine Kombination aus topographiegesteuerter Laserglättung und anschließender UV-Härtung der Hornhaut nach den Protokollen von Prof. Seiler.

2. Optische Nebenwirkungen & Fehlsichtigkeit (PRK, LASIK, SMILE)

  • Halos, Starbursts & Blendung (Glare): Durch die ForeSight AI und wellenfrontgesteuerte Trans-PRK (SmartSurfACE) vergrößern wir zu kleine optische Zonen millimetergenau.
  • Ghosting & Doppelbilder (Diplopie): Oft verursacht durch dezentrierte (verschobene) Ablationen bei älteren Lasern. Wir zentrieren die optische Zone mit dem 7D-Eyetracker neu auf Ihre tatsächliche Sehachse.
  • Inkomplette Lentikelextraktion: Wenn bei SMILE oder SmartSight Gewebereste zurückbleiben, beheben wir die entstandenen Unregelmäßigkeiten mikroskopisch genau.

3. Komplikationen nach ICL & Linsenimplantationen

Intraokulare Linsen (wie die EVO ICL) reagieren extrem sensibel auf Fehlkalkulationen bei der Erst-OP. Wir beheben:

  • Falsches Vaulting (Linsenabstand): Sitzt die ICL zu hoch, droht ein Glaukomanfall; sitzt sie zu niedrig, kann die körpereigene Linse eintrüben (Katarakt). Wir analysieren den Sitz im OCT und tauschen die Linse präzise aus.
  • Rotation torischer Linsen: Eine verdrehte ICL führt zu massiver Hornhautverkrümmung. Wir repositionieren das Implantat exakt auf die geforderte Achse.
  • Endothelzellverlust oder Unverträglichkeit: Sichere Explantation und bei Bedarf der Wechsel auf alternative Premium-Verfahren.

Individuelle Lösungen erfordern individuelle Planung (Kosten & Preise)

Ein Reparatureingriff ist die Königsdisziplin der Augenheilkunde und keine Standardprozedur. Deshalb nehmen wir uns für die Analyse von Komplikationsfällen besonders viel Zeit. Da das Spektrum von einer topographiegesteuerten Nachlaserung bis hin zu hochkomplexen Eingriffen (CAIRS + Crosslinking oder ICL-Austausch) reicht, lassen sich Reparaturen nicht pauschal bepreisen.

Alle Kosten werden nach der tiefgreifenden Diagnostik individuell, transparent und basierend auf dem exakten Schwierigkeitsgrad mit Ihnen vereinbart.

Fassen Sie neuen Mut. Vertrauen Sie auf messbare Daten, künstliche Intelligenz und die Expertise von über 20.000 Operationen. Kontaktieren Sie das EyeLaser Team in Wien für Ihre Erstuntersuchung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Augenlaser- & Linsenkomplikationen

Kann eine verpfuschte LASIK oder SMILE OP (Botched Surgery) repariert werden?

Ja, in den allermeisten Fällen. Selbst schwere optische Nebenwirkungen wie dezentrierte optische Zonen, irregulärer Astigmatismus oder Gewebeunregelmäßigkeiten nach SMILE können heute dank AI-gestützter Wellenfront-Analysen (ForeSight AI) und hochpräziser Laser (Schwind Amaris) repariert oder deutlich gelindert werden. Wir berechnen den Reparaturabtrag mikrometergenau.

Was kann man gegen Halos, Starbursts und Blendempfindlichkeit nachts tun?

Diese Phänomene entstehen oft, wenn die behandelte optische Zone der Erst-OP kleiner ist als Ihre Pupille bei Dunkelheit. Mit einer wellenfrontgesteuerten Nachbehandlung (oftmals berührungsfrei via Trans-PRK) können wir die optische Zone vergrößern und harmonisieren, wodurch Halos und Blendung massiv reduziert werden.

Meine ICL-Linse verursacht Probleme (Augendruck, schlechte Sicht) – was nun?

Probleme nach einer Linsenimplantation liegen oft an einem falschen „Vaulting“ (dem Abstand der ICL zur natürlichen Linse) oder an der Rotation einer torischen Linse. Mit unserem hochauflösenden MS39 OCT analysieren wir die Lage der Linse exakt. Eine ICL kann minimalinvasiv repositioniert, ausgetauscht oder vollständig entfernt werden.

Was ist eine Hornhautektasie und ist sie heilbar?

Eine Keratektasie ist eine gefährliche Vorwölbung der Hornhaut, die Monate oder Jahre nach einer LASIK oder SMILE auftreten kann. Wir können den Prozess durch ein „Customized Crosslinking“ (CXL) stoppen. Um die Sehkraft wieder zu verbessern, setzen wir modernste CAIRS-Implantationen (natürliches Spendergewebe) ein, um die Hornhaut abzuflachen.

Wie lange muss ich nach der Erst-OP warten, bis eine Reparatur möglich ist?

Das hängt von der Art der Komplikation ab. Brechkraftschwankungen erfordern oft eine Wartezeit von 3 bis 6 Monaten, bis sich das Auge stabilisiert hat. Bei akuten Problemen (z.B. hohes ICL-Vaulting, Flap-Falten nach LASIK oder starken Entzündungen) muss jedoch sofort gehandelt werden. Eine frühzeitige Diagnostik ist daher entscheidend.

Können extrem trockene Augen (Dry Eye Syndrom) nach einer LASIK behandelt werden?

Ja. Chronisch trockene Augen nach einer Augenlaser-OP entstehen oft durch durchtrennte Hornhautnerven oder eine veränderte Hornhautform. Bevor wir einen chirurgischen Reparatureingriff planen, stabilisieren wir die Augenoberfläche mit hochmodernen Therapien (z.B. Punctum Plugs oder autologen Serumtropfen). In einigen Fällen kooperieren wir auch mit Spezialisten für Sklerallinsen, um die Hornhaut zu schützen und das Sehen zu rehabilitieren.

Ist ein zweiter Eingriff (Reparatur) gefährlicher als die erste Operation?

Eine Reparatur ist komplexer als eine Erstbehandlung, da das Gewebe bereits verändert wurde. Mit der richtigen Technologie ist sie jedoch hochgradig sicher. Dank unserer berührungsfreien Methoden (Trans-PRK) und der Vorab-Simulation durch die ForeSight AI minimieren wir das Risiko. Wir führen einen Revisionseingriff nur dann durch, wenn unsere Messungen (mit dem MS39 OCT) eine absolut sichere Rest-Hornhautdicke garantieren.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Reparatur von Augenlaser-Komplikationen?

In der Regel gelten refraktive Eingriffe als Privatleistung. Handelt es sich jedoch um medizinisch notwendige Rekonstruktionen – wie beispielsweise das Stoppen einer gefährlichen Hornhautektasie durch Crosslinking (CXL) –, können Teilkosten in bestimmten Fällen von privaten oder gesetzlichen Kassen rückerstattet werden. Wir beraten Sie hierzu gerne individuell nach Ihrer Erstuntersuchung.

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Autor:

Dr. Victor Derhartunian

Nachdem er sein Handwerk von den beiden Pionieren der Laserchirurgie gelernt hat, gehört Dr. Victor Derhartunian zu den führenden Augenlaser-Chirurgen. Er leitet die Praxis in Wien und kann seine Patienten in fünf Sprachen beraten.

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