- Was
- Der Keratokonus ist eine nicht entzündliche, fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut, meist beginnend in der Jugend, oft beidseitig.
- Anzeichen
- Häufige Brillenänderungen ohne Besserung, Geisterbilder und Doppelkonturen, Blendung, zunehmend schlechte Kontaktlinsenverträglichkeit.
- Behandlung
- Crosslinking stoppt das Fortschreiten (Vitamin B2 + UV-Licht, 1.500 € pro Auge); CAIRS-Ringsegmente aus Spendergewebe glätten die Hornhaut (4.500 €); danach torische ICL oder Trans-PRK für die Sehschärfe.
- Wann
- So früh wie möglich: Eine Hornhauttransplantation ist heute in den meisten Fällen vermeidbar, wenn rechtzeitig stabilisiert wird.
- Nächster Schritt
- Diagnostik mit Hornhauttopographie und Pachymetrie in der Voruntersuchung; erst die Messung zeigt Stadium und Therapie.
Eine nicht entzündliche, fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut.



