Keratokonus in Wien

Viele Betroffene haben einen langen Weg hinter sich: wechselnde Brillen, unbefriedigende Sehschärfe und das Gefühl, dass niemand die Ursache findet.

Bei EyeLaser Wien beginnt die Behandlung mit einer genauen Vermessung der Hornhaut mit dem MS-39-Tomographen. Danach stehen alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren zur Verfügung: Crosslinking, auch bei dünner Hornhaut, CAIRS-Ringsegmente und Speziallinsen. Welches davon passt, hängt von Ihrem Befund ab.

Grundlagen

Was ist ein Keratokonus?

Crosslinking mit dem SCHWIND C-eye am Excimerlaser AMARIS 1050RS
Kurz gesagt

Was
Der Keratokonus ist eine nicht entzündliche, fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut, meist beginnend in der Jugend, oft beidseitig.
Anzeichen
Häufige Brillenänderungen ohne Besserung, Geisterbilder und Doppelkonturen, Blendung, zunehmend schlechte Kontaktlinsenverträglichkeit.
Behandlung
Crosslinking stoppt das Fortschreiten (Vitamin B2 + UV-Licht, 1.500 € pro Auge); CAIRS-Ringsegmente aus Spendergewebe glätten die Hornhaut (4.500 €); danach torische ICL oder Trans-PRK für die Sehschärfe.
Wann
So früh wie möglich: Eine Hornhauttransplantation ist heute in den meisten Fällen vermeidbar, wenn rechtzeitig stabilisiert wird.
Nächster Schritt
Diagnostik mit Hornhauttopographie und Pachymetrie in der Voruntersuchung; erst die Messung zeigt Stadium und Therapie.

Eine nicht entzündliche, fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut.

iDurch die Verformung wird das einfallende Licht nicht mehr korrekt gebrochen. Die Folge ist unscharfes, verzerrtes oder doppeltes Sehen.
iDie Erkrankung betrifft häufig beide Augen und beginnt meist in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter.
Die gute Nachricht: Unbehandelt kann ein Keratokonus so weit fortschreiten, dass eine Hornhauttransplantation nötig wird. Heute lässt sich dieser Verlauf in den allermeisten Fällen stoppen.

Symptome

Welche Symptome deuten auf einen Keratokonus hin?

Junge Frau am Laptop reibt sich unter der Brille die Augen
iZunehmende und schwankende Fehlsichtigkeit — Kurzsichtigkeit oder Astigmatismus.
iHäufige Brillenänderungen ohne dauerhafte Verbesserung.
iSchlechte Brillenverträglichkeit: kein klares Bild trotz neuer Gläser.
iGeisterbilder, Schatten und Doppelkonturen.
iVerzerrte Linien, besonders bei Text oder Lichtquellen.
iErhöhte Blendempfindlichkeit und Lichtkränze (Halos).
iBei fortgeschrittenem Verlauf: Kontaktlinsenunverträglichkeit.

Diagnostik

Wie wird ein Keratokonus in Wien untersucht?

SCHWIND MS-39 zur Vermessung der Hornhaut

Eine exakte Diagnose entscheidet darüber, ob ein Keratokonus sicher erkannt und sein Stadium richtig beurteilt wird.

Wir nutzen das SCHWIND MS-39 (Spectral Domain OCT und Placido-Topographie) — derzeit das modernste Gerät zur dreidimensionalen Hornhautdiagnostik.

Was die MS-39-Diagnostik leistet
✓OCT und Topographie kombiniert in einer Messung.
✓Vorder- und Rückflächenanalyse der Hornhaut mit Mikrometerpräzision.
✓Pachymetrie — Dickenmessung an Tausenden von Punkten.
✓Epithel-Mapping zur Früherkennung beginnender Veränderungen.
✓3D-Darstellung zur Verlaufskontrolle über Jahre.
Warum das Epithel entscheidend ist: Noch bevor topographische Veränderungen sichtbar werden, zeigt das Epithel subtile Unregelmäßigkeiten, die auf einen beginnenden Keratokonus hinweisen. So erkennen wir Risiken früher, und können rechtzeitig handeln.

Therapie

Wie behandeln wir den Keratokonus?

So schonend wie möglich, so effektiv wie nötig. Je nach Stadium, Hornhautdicke und Sehsituation erstellen wir einen maßgeschneiderten Therapieplan.

Unser Prinzip:
So schonend wie möglich, so effektiv wie nötig.

Je nach Stadium, Hornhautdicke und individueller Sehsituation erstellen wir für Sie einen maßgeschneiderten Therapieplan.

Therapieoptionen bei Keratokonus im Überblick

Behandlungsverfahren bei Keratokonus nach Stadium und Behandlungsziel, EyeLaser Wien.
Ausgangslage Ziel Verfahren Was es leistet
Frühstadium oder stabiler Verlauf Sehschärfe verbessern Formstabile Kontaktlinsen, Sklerallinsen Der Tränenfilm bildet eine glatte optische Oberfläche und gleicht die Unregelmäßigkeiten aus. Sklerallinsen liegen auf der Lederhaut auf und tragen sich auch bei fortgeschrittenem Befund stabil.
Nachgewiesene Progression Hornhaut stabilisieren Crosslinking (CXL) Riboflavin und UV-A vernetzen das Kollagen und verhindern weiteres Ausdünnen. Individuelle Protokolle auch bei sehr dünner Hornhaut bis ca. 250 µm Restdicke. Früh erkannt lässt sich das Fortschreiten in über 95 % der Fälle stoppen.
Stabilisierung reicht nicht aus Optische Qualität verbessern PRK + CXL Der Excimerlaser glättet die unregelmäßige Oberfläche, unmittelbar danach folgt die Stabilisierung.
Oberflächliche Narben, irreguläres Epithel Oberfläche homogenisieren PTK + CXL Minimaler Gewebeabtrag zur Vereinheitlichung der Oberfläche, direkt kombiniert mit Crosslinking.
Ausgeprägte optische Unregelmäßigkeit Hornhaut regularisieren CAIRS Biologische Ringsegmente aus Spendergewebe zur Homogenisierung der optischen Oberfläche.
Restfehlsichtigkeit nach Stabilisierung Sehfehler korrigieren ICL oder Trans-PRK Korrektur der verbleibenden Fehlsichtigkeit, nachdem die Hornhaut stabil ist.

Wichtig zur Einordnung: Crosslinking hat als Ziel die Stabilisierung der Hornhaut, nicht in erster Linie eine bessere Sehschärfe. Es ist nur dann zwingend notwendig, wenn eine Progression nachgewiesen ist. Eine Verbesserung des Sehens entsteht erst durch die kombinierten oder nachgelagerten Verfahren.

1. Frühstadium – Verbesserung der Sehschärfe mit Speziallinsen

In frühen Stadien oder bei stabilem Verlauf steht die Sehkorrektur im Vordergrund.

  • Formstabile (harte) Kontaktlinsen:
    Sie erzeugen durch den Tränenfilm eine neue, glatte optische Oberfläche und gleichen die Unregelmäßigkeiten der Hornhaut aus.
  • Sklerallinsen:
    Diese größeren, formstabilen Linsen liegen auf der Sklera (Lederhaut) auf. Sie bieten hohen Tragekomfort und eine sehr stabile Sehqualität – auch bei fortgeschrittenem Keratokonus.

 

2. Fortschreitender Keratokonus – Crosslinking (CXL)

Das Ziel des Crosslinkings ist die Stabilisierung der Hornhautstruktur.
Dabei wird Riboflavin (Vitamin B2) auf die Hornhaut aufgetragen und mit UV-A-Licht aktiviert.
Die entstehenden Quervernetzungen (Crosslinks) stärken das Kollagen und verhindern weiteres Ausdünnen.

  • Bei EyeLaser Wien setzen wir individuelle Crosslinking-Protokolle ein, auch bei sehr dünner Hornhaut bis ca. 250 µm Restdicke.
  • Das ermöglicht sichere Behandlungen selbst bei komplexen Fällen.
  • Früh erkannt – z. B. über Epithel-Mapping mit MS-39 – kann CXL das Fortschreiten in über 95 % der Fälle stoppen.
3. Kombinationstherapien zur Sehverbesserung

Wenn die reine Stabilisierung nicht ausreicht, kombinieren wir Verfahren zur Verbesserung der optischen Qualität der Hornhaut.

  • PRK + CXL (Photorefraktive Keratektomie + Crosslinking):
    Hier wird die unregelmäßige Hornhautoberfläche mit dem Excimer-Laser geglättet, um danach sofort mit CXL stabilisiert zu werden.
  • PTK + CXL (Phototherapeutische Keratektomie + Crosslinking):
    Diese Variante eignet sich insbesondere bei oberflächlichen Narben oder irregulären Epithelstrukturen.
    Sie trägt minimal Gewebe ab, um die optische Oberfläche zu homogenisieren, und kombiniert dies direkt mit Crosslinking.
  • CAIRS (Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments):
    Biologische Ringsegmente aus Spendergewebe – eine natürliche Alternative zu Kunststoffimplantaten, um die Hornhautform zu verbessern.
  • ICRS (Intrakorneale Ringsegmente):
    Kunststoffringe, die mit dem Femtosekundenlaser präzise in die Hornhaut eingebracht werden, um die Vorwölbung zu reduzieren und die Sehqualität zu verbessern.
4. Fortgeschrittene Fälle – Hornhauttransplantation (DALK)

Wenn die Hornhaut zu dünn oder vernarbt ist, kann eine DALK (Deep Anterior Lamellar Keratoplasty) erforderlich werden.
Dabei wird nur der vordere, erkrankte Teil der Hornhaut ersetzt, während die innerste Zellschicht erhalten bleibt.
Vorteil: deutlich geringeres Abstoßungsrisiko und bessere Langzeitergebnisse als bei einer vollständigen Transplantation.

Bin ich ein Fall für die Keratokonus-Sprechstunde?

Kommen Sie zu uns, wenn
✓sich Ihre Brillenwerte häufig ändern: besonders die Hornhautverkrümmung. Das ist das früheste Warnzeichen.
✓eine Brille nicht mehr scharf stellt, egal wie oft Sie sie anpassen lassen.
✓Sie viel an den Augen reiben: der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor.
✓Keratokonus in Ihrer Familie vorkommt.
✓eine Augenlaser-Behandlung abgelehnt wurde: oft ist eine unerkannte Hornhautverformung der Grund.

Entscheidend ist nicht, ob ein Keratokonus vorliegt, sondern ob er fortschreitet. Das zeigt erst der Vergleich zweier Messungen im Abstand einiger Monate. Bei jungen Patienten unter 25 gehen wir davon aus, dass er fortschreitet, bis das Gegenteil belegt ist — in diesem Alter verläuft er am aggressivsten.

Wie läuft die Keratokonus-Behandlung ab?

Schritt 1Hornhauttopographie. Wir vermessen Vorder- und Rückfläche, die Dicke an Tausenden Punkten und das Epithel. Erst diese Messung zeigt, ob und wie schnell der Keratokonus fortschreitet.
Schritt 2Entscheidung über das Verfahren. Schreitet die Erkrankung fort, steht das Crosslinking an erster Stelle. Es stoppt den Verlauf. Ist die Hornhaut bereits stark verformt, kommen zusätzlich CAIRS-Ringsegmente in Frage.
Schritt 3Der Eingriff. Ambulant, in Tropfanästhesie, etwa 30 Minuten pro Auge.
Schritt 4Nachkontrollen am Folgetag, nach einer Woche und danach nach Schema. Beim Crosslinking sind die ersten Tage unangenehm. Das sagen wir vorher.
Schritt 5Verlaufskontrolle. Wir vermessen die Hornhaut regelmäßig weiter, um den Stillstand zu bestätigen.
Preise & Leistungen

Was kostet die Keratokonus-Behandlung in Wien?

FIXPREIS
Je nach Verfahren
1.500–4.500 € pro Auge
Keratokonus-Behandlungen, EyeLaser Wien, Stand 2026. Beträge pro Auge.
Verfahren Zweck Preis
Crosslinking Stoppt das Fortschreiten 1.500 €
CAIRS-Ringsegmente Regularisiert die verformte Hornhaut 4.500 €
PTK Glättet Narben und Unregelmäßigkeiten 1.700 €
Im Fixpreis inbegriffen
✓Sorglos-Paket nach der Behandlung — Ihre Augentropfen für den Start bekommen Sie direkt von uns mit.
✓Hornhauttopographie und Behandlungsplanung: die Messung entscheidet, nicht das Verfahren.
✓Strukturierte Verlaufskontrollen — Keratokonus braucht Beobachtung, nicht nur einen Eingriff.
✓24/7-Notfall-Erreichbarkeit — Sie erhalten die persönliche Mobilnummer des Chirurgen.
✓In Österreich steuerlich absetzbar: als außergewöhnliche Belastung.

Heilung und Sicherheit

Wie verläuft die Heilung nach einem Crosslinking?

Wir beschönigen das nicht: Die ersten Tage sind unangenehm. Danach geht es stetig bergauf.

Tag 1–3Das Auge fühlt sich an wie eine Schürfwunde: brennend, lichtempfindlich, tränend. Sie bekommen eine Verbandlinse und Schmerzmittel. Planen Sie diese Tage frei ein, sie lassen sich nicht abkürzen.
Tag 4–7Das Epithel ist geschlossen, die Verbandlinse kommt heraus. Die Beschwerden lassen deutlich nach, die Sicht ist noch verschwommen.
Woche 2–6Die Sehschärfe pendelt sich ein. Kontaktlinsen dürfen erst nach Freigabe wieder getragen werden.
Monat 3–12Die Hornhaut verfestigt sich weiter. Bei vielen bessert sich die Verkrümmung sogar leicht — versprechen lässt sich das aber nicht.

Welche Risiken hat die Keratokonus-Behandlung?

Das Crosslinking ist seit über zwanzig Jahren im Einsatz und gilt als sicher. Risikofrei ist kein Eingriff:

iTrübung der Hornhaut (Haze): meist vorübergehend, in seltenen Fällen bleibend.
iInfektion in der Phase, in der das Epithel offen ist. Sehr selten, aber der Grund für die engmaschigen Kontrollen der ersten Woche.
iVorübergehende Verschlechterung der Sehschärfe in den ersten Wochen.
iKein Stillstand: in wenigen Fällen schreitet der Keratokonus trotz Behandlung weiter fort. Dann behandeln wir erneut.

Was passiert, wenn ich nichts mache?

Ein fortschreitender Keratokonus verformt die Hornhaut immer weiter. Am Ende dieser Entwicklung steht die Hornhauttransplantation. Ein deutlich größerer Eingriff mit lebenslanger Nachsorge. Das Crosslinking existiert, um genau das zu verhindern. Es macht nichts rückgängig, aber es stoppt den Verlauf.

Deshalb ist die wichtigste Frage nicht, ob Sie einen Keratokonus haben, sondern ob er fortschreitet. Das zeigt erst der Vergleich zweier Messungen im Abstand von einigen Monaten.

Warum EyeLaser Wien?

Dr. Victor Derhartunian in blauer OP-Kleidung vor dem Laser SCHWIND ATOS
Ihre Vorteile

✓Ganzheitliche Betreuung: vom Screening über Crosslinking bis zu komplexen Hornhauteingriffen, alles aus einer Hand.
✓Modernste Technologie — SCHWIND MS-39 und präziseste Femtosekundenlaser für alle Verfahren.
✓Spezialisierte Expertise: jahrzehntelange Erfahrung in Hornhaut, Keratokonus und refraktiver Chirurgie.
✓Österreichweite Vernetzung: viele Patientinnen und Patienten reisen aus ganz Österreich an; wir arbeiten eng mit Augenärztinnen und Augenärzten in Niederösterreich und im Burgenland zusammen.
✓Transparente Kosten: wir beraten offen zu möglichen Kassenleistungen und unterstützen bei der Einreichung.
Wann wir Nein sagen: Crosslinking führen wir nur durch, wenn der Keratokonus nachweislich fortschreitet; eine stabile Hornhaut behandeln wir nicht. Eine Laser-Sehkorrektur auf einer unbehandelten Keratokonus-Hornhaut lehnen wir ab. Bei fortgeschrittener Ausdünnung oder zentraler Narbe sprechen wir offen über CAIRS oder eine Transplantation, statt Erwartungen zu wecken, die Crosslinking nicht erfüllen kann.
Erfahrung, die Sie messen können: Mehrere hundert Crosslinking-Behandlungen, auch in Kombination mit dem Laser · rund 100 CAIRS-Eingriffe · über 25.000 Laser-Eingriffe durch Dr. Derhartunian.

Nächster Schritt

Wie bekomme ich einen Termin in der Keratokonus-Sprechstunde?

Möchten Sie Ihre Hornhaut untersuchen lassen oder eine Zweitmeinung einholen?

Vereinbaren Sie Ihre persönliche Keratokonus-Sprechstunde bei EyeLaser Wien — mit präziser Diagnostik und individueller Therapieempfehlung.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie wird Keratokonus festgestellt?

Die präziseste Methode zur Frühdiagnose des Keratokonus ist die 3D-Hornhaut-Tomographie SCHWIND MS-39. Dieses Verfahren analysiert nicht nur die Vorder- und Rückfläche der Hornhaut, sondern auch ihre Dicke und die Epithelstruktur. Dies ermöglicht eine detaillierte dreidimensionale Darstellung, um selbst subtile Veränderungen zuverlässig zu erkennen, die mit herkömmlichen Verfahren oft übersehen werden.

Ist Crosslinking immer notwendig?

Crosslinking (CXL) ist nur dann zwingend notwendig, wenn eine nachgewiesene Progression der Erkrankung vorliegt und das Fortschreiten gestoppt werden muss. In Fällen, in denen der Keratokonus bereits als stabil gilt, kann oft eine optische Korrektur mittels spezieller Kontaktlinsen (wie formstabile oder Sklerallinsen) die Sehqualität ausreichend verbessern. Die Entscheidung hängt immer von einer individuellen augenärztlichen Untersuchung und dem Verlauf der Erkrankung ab.

Ist Crosslinking schmerzhaft?

Der Eingriff selbst ist dank lokaler Betäubung völlig schmerzfrei. In den ersten 1 bis 3 Tagen nach dem Crosslinking kann jedoch ein leichtes Brennen oder ein unangenehmes Fremdkörpergefühl im Auge auftreten. Diese typischen postoperativen Beschwerden sind mit den verschriebenen Augentropfen und Schmerzmitteln in der Regel gut behandelbar und klingen rasch wieder ab.

Kann Crosslinking bei dünner Hornhaut durchgeführt werden?

Ja, bei EyeLaser Wien können wir dank speziell entwickelter und sicherer Protokolle auch Hornhäute behandeln, die als relativ dünn gelten. Spezielle, angepasste Verfahren stellen sicher, dass die minimale Restdicke der Hornhaut während des Eingriffs nicht unterschritten wird, was eine sichere Anwendung bis zu ca. 250 µm ermöglicht. Dies erlaubt die Behandlung von Patient:innen, bei denen herkömmliche CXL-Methoden kontraindiziert wären.

Was ist der Unterschied zwischen PRK + CXL und PTK + CXL?

Beide kombinierten Verfahren werden vor dem eigentlichen Crosslinking eingesetzt, um die Hornhautoberfläche zu glätten und die Sehqualität zu verbessern. PTK (Phototherapeutische Keratektomie) eignet sich dabei vor allem zur Behandlung von unregelmäßigem Epithel oder oberflächlichen Hornhautnarben. PRK (Photorefraktive Keratektomie) wird hingegen bevorzugt bei irregulären Hornhautformen angewendet, um die Oberfläche gezielt zu modellieren und so ein besseres Sehergebnis vorzubereiten.

Wann sind Ringsegmente sinnvoll?

Ringsegmente (ICRS oder CAIRS) kommen dann infrage, wenn die unregelmäßige Vorwölbung der Hornhaut so stark ist, dass eine optische Korrektur mit Kontaktlinsen nicht mehr zu einer zufriedenstellenden Sehschärfe führt. Durch das Einsetzen dieser mikroinvasiven Kunststoffsegmente in die Hornhaut können deren Form und Topografie gezielt verändert werden. Dies führt zu einer Abflachung der Vorwölbung, einer verbesserten Sehqualität und einer möglichen besseren Verträglichkeit von Kontaktlinsen.

Wie lange hält der Effekt des Crosslinkings?

Der Effekt des Crosslinkings ist als dauerhaft anzusehen und zielt auf eine lebenslange Stabilisierung ab. Langzeitstudien belegen, dass in über 95 % der Fälle eine langfristige Stoppung des Fortschreitens des Keratokonus erreicht wird. Nach einer erfolgreichen Behandlung sind in der Regel keine weiteren Eingriffe zur Stabilisierung mehr notwendig.

Ist LASIK bei Keratokonus möglich?

Nein, eine LASIK-Behandlung ist bei diagnostiziertem Keratokonus strengstens kontraindiziert, da sie die Hornhaut nachhaltig schwächen würde. Dies könnte das Fortschreiten der Erkrankung dramatisch beschleunigen und zu einem deutlichen Sehverlust führen. Stattdessen sind oberflächenabtragende Verfahren, oft in Kombination mit Crosslinking (wie PRK + CXL), sichere und etablierte Alternativen zur Behandlung des Keratokonus.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ja, die Kosten für das Crosslinking werden bei einem nachgewiesenen Fortschreiten des Keratokonus von den Sozialversicherungsträgern (Krankenkassen) in Österreich häufig übernommen. Voraussetzung dafür ist in der Regel eine entsprechende medizinische Dokumentation der Progression. Unsere Klinik unterstützt Sie aktiv bei der Erstellung der notwendigen Befunde und der Einreichung des Antrags zur Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse.

Kann man durch Keratokonus erblinden?

Nein, eine vollständige Erblindung durch Keratokonus tritt nicht ein. Allerdings kann ohne jegliche Behandlung das Sehvermögen stark und irreversibel sinken, was die Lebensqualität stark beeinträchtigt. Dank moderner Therapieoptionen wie Crosslinking und Hornhauttransplantation bleibt die Sehfahigkeit der Betroffenen jedoch in den allermeisten Fällen langfristig erhalten und stabilisiert.

Was Patienten sagen

Bewertungen

4,9 von 5 bei 244 Google-BewertungenAlle Bewertungen auf Google →Erfahrungsberichte mit Video →

„Ich habe mich bei Dr. Derhartunian vom ersten Moment an bestens aufgehoben gefühlt. Das gesamte Team ist unglaublich freundlich, gut organisiert und nimmt sich wirklich Zeit für jeden Patienten.“

Ralf P. · Google-Bewertung, Juli 2026

„Ich wurde vom EyeLaser-Team hervorragend und freundlich betreut und habe mich im Zuge dessen für eine ICL-Linsen-OP entschieden. Man wird bestens mit allen Informationen für die OP sowie die Zeit danach versorgt.“

Thomas M. · Google-Bewertung, Juli 2026
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Wie geht es weiter?

Keratokonus wird in Schritten behandelt: erst stabilisieren, dann glätten, dann korrigieren. Die Verfahren im Detail:

4,9 von 5 – über 240 Google-Bewertungen für EyeLaser Wien & Linz